Technisches

WonderCube: Wunderwürfel für Smartphones

Geschrieben von Oliver

Dieser kleine Würfel ist die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau für Smartphonebesitzer und sollte in Zukunft in keiner Hosentasche fehlen. Das Gadget hört passenderweise auf den Namen WonderCube, misst gerade einmal 2,5 Zentimeter und vereint in seinem kleinen Gehäuse acht mehr oder weniger nützliche Funktionen. Mit von der Partie sind unter anderem eine LED-Taschenlampe, eine Halterung, mit der sich das Smartphone zum Betrachten von Videos aufstellen lässt, ein Kartenleser für MicroSD-Karten, ein Notfall-Ladegerät und eine Synchronisationsfunktion.

Von der LED-Taschenlampe bis zum Notfall-Ladegerät

Der wundersame Würfel wird für iOS- und Android-Smartphones angeboten und in zwei Varianten (einmal mit Lightning- und einmal mit microUSB-Schnittstelle) angeboten. Die einzige Funktion, die nicht für Smartphones konzipiert wurde, ist die LED-Taschenlampe. Sie kann sich aber als praktisch erweisen, wenn der WonderCube am Schlüsselbund getragen wird und man nach einer hochprozentigen Party nach dem Schlüsselloch der Wohnungstür fahndet.

Mit seinem USB-Anschluss kann der WonderCube wie ein herkömmliches USB-Kabel zwischen Smartphone und PC/Mac fungieren. Gleichzeitig dient der WonderCube als USB-Stick und bietet mit einer Kapazität von 64GB reichlich Platz für Fotos, Dokumente und Musik. Mit dem integrierten Kartenleser lassen sich MicroSD-Karten am PC oder Smartphone auslesen. Interessant ist das Notfall-Ladegerät, das auf eine 9-Volt-Batterie setzt und dem Smartphone im Notfall einen Energiekick geben kann. Dazu wird die Batterie einfach in den dafür vorgesehenen Kontakt des WonderCubes gesteckt. Für eine volle Ladung reicht das natürlich nicht.

WonderCube bereits erfolgreich finanziert

Aktuell suchen die Entwickler des WonderCube auf Indiegogo nach Unterstützern für ihre Idee. Die ursprünglich angepeilten 50.000 US-Dollar wurden bereits eingesammelt. Wer sich den Wunderwürfel zulegen möchte, muss dafür rund 70 US-Dollar (umgerechnet 65 Euro) inklusive Versand investieren. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 15. April 2015. Der Versand der Smartphone-Gadgets soll im August 2015 anlaufen.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.