Technisches

Wind Up Socket: Die Aufzieh-Steckerleiste

Wind Up Socket: Die Aufzieh-Steckerleiste

Fast wöchentlich kommen die Designer mit neuen Ideen zum Energiesparen um die Ecke. Nicht gerade selten handelt es sich dabei um einfach viel zu komplexe Erfindungen, die es wahrscheinlich nie in die Serienproduktion schaffen werden. Manchmal überraschen sie aber auch mit ganz einfachen Ideen, die sich leicht in die Realität umsetzen lassen könnten. Eine davon ist die Wind Up Socket. Wer gerne mal vergisst, sein TV und alle dazugehörigen Geräte vom Standby- in den Off-Modus zu schalten und so komplett vom Netz zu trennen, für den könnte die Steckerleiste mit integrierten Zeitschaltuhren eine echte Hilfe zum Stromsparen sein. Ihre eigentliche Bestimmung dürfte sie jedoch in Kinderzimmern finden, wo Eltern kontrollieren können, wie lange Kids vor der Spielkonsole sitzen.

Bis zu vier Geräte haben in der Steckerleiste Platz. Jeder Steckplatz verfügt über eine eigene Zeitschaltur. Möchte man also, dass die Kids maximal eine Stunde mit Zocken zubringen, stellt man die Zeit für den entsprechenden Stecker an der Leiste ein. Ob es eine Möglichkeit gibt, wodurch gewährleistet ist, dass die Kids nicht einfach ihre Zeit mit einem Dreh an der Zeitschaltuhr verlängern, geht aus dem Konzept nicht hervor. Optional kann man sich aber natürlich auch einfach eine herkömmliche Zeitschaltuhr zulegen. Der Vorteil der Wind Up Socket liegt aber darin, dass sich bis zu vier Geräte unabhängig voneinander regulieren lassen. So bekommt die Spielkonsole zum Beispiel nur 30 Minuten Zeit während der PC für die Schulaufgaben zwei Stunden in Betrieb bleibt.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

3 Kommentare

  • Klasse Sache – und nach 2 Stunden den PC im vollen Betrieb abstürzen und den Schreib-/Lesekopf auf die Festplatte knallen lassen…

  • Also im Gegensatz zum Autor finde ich das ne total doofe Idee… bei mir sind nämlich sämtliche Steckerleisten möglichst hinter dem Schrank verschwunden und ich krabbel doch nicht jedes Mal unter den Schreibtisch…;-) Abgesehen davon ist die beste Methode die Zeit seines Kindes an der Spielekonsole zu kontrollieren immer noch die Beschäftigung mit demselben… Vielleicht sollten also lieber Kinder die Steckdose benutzen um ihre Eltern vor dem Fernseher, Laptop und ähnlichem zu reglementieren…;)

  • Danke, das ist auch technischer und pädagogischer Sicht keine Weise mit den Geräten der Kinder umzugehen. Eigentlich bräuchten wir heute ein Fach, das den halben Stundenplan ausfüllt: Medienkompetenz und Denken lernen …