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WePad möchte es mit Apples iPad aufnehmen

WePad möchte es mit Apples iPad aufnehmen

Wer hätte das Gedacht: Aus der Hauptstadt Berlin soll der zukünftige iPad-Killer kommen. Wie aus dem Nichts hat die bislang relativ unbekannte Firma Neofonie das WePad angekündigt, dass es zumindest von den technischen Daten her mit Apple iPad aufnehmen könnte. Das Multitouch-Tablet soll eine Display-Größe von 11,6 Zoll bei einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln zu bieten haben, wodurch das WePad ein wenig größer wäre, als das iPad (9,7 Zoll, 1.024 x 768 Pixel). Während das iPad von einem Apple-eigenen 1,0 GHz-Prozessor befeuert wird, verrichtet in Neofonies Tablet ein Intel N450 Atom-Prozessor mit Pine-Trail-Technologie und einer Taktrate von 1,66 GHz seinen Dienst.

Das WePad scheint es wohl auf Apples Schwachpunkte abgesehen zu haben und bietet mit Flash und dem offenen Betriebssystem Android gleich zwei Kaufgründe auf, die bislang überzeugte iPad-Käufer zumindest kurzzeitig ins Grübeln bringen dürften. Kleine Anwendungen für Android soll es im eigenen WePad AppStore geben. Beim Thema Kommunikation spielen beide Geräte in einer Liga: Neben 3G können beide Geräte nach dem Bluetooth 2.1-Standard funken. Das WePad soll mit 16 und 32 Gigabyte Speicher verfügbar sein. Über eine SD-Karte soll sich der Speicher um bis zu 32 Gigabyte erweitern lassen. Wenn es nach den Plänen von Neofonie läuft, soll das WePad schon in wenigen Wochen auf dem Markt verfügbar sein. Zum Preis ist bislang allerdings noch nichts bekannt.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.