Technisches

Voltmaker: Smartphone-Ladegerät für Notfälle

Stellt euch vor, ihr seid gerade zu Fuß auf einem einsamen Waldweg unterwegs, führt ein wichtiges Telefon und mitten im Gespräch verabschiedet sich der Akku. Eine Steckdose ist weit und breit nicht verfügbar. Was tun? Es gibt zwar bereits einige Gadgets, die in Situationen wie diesen mit etwas Strom aushelfen können, das Konzept des „Voltmakers“ gefällt uns aber so gut, dass es auch vorgestellt werden muss. Das nur 300 Gramm schwere Lade-Gadget lässt sich bequem in der Tasche transportieren und kann in Situationen wie der beschriebenen helfen. Der Voltmaker wird einfach in die Hand genommen. Der eingeklappte „Propeller“ wird ausgeklappt und durch Bewegung der Hand in Rotation versetzt.

Durch die Rotation des „Propellers“ wird kinetische Energie (Bewegungsenergie) erzeugt, die vom Voltmaker in Strom umgewandelt und in dem internen Lithium- Ionen-Akku gespeichert werden. Für eine vollständige Ladung des 2000-mAh-Akkus muss man den Voltmaker zwei bis drei Stunden rotieren lassen. Um den Strom aus dem Voltmaker in ein Smartphone, einen MP3-Player oder ein GPS- Gerät zu übertragen, werden die beiden Gadgets einfach via USB miteinander verbunden. Der Voltmaker dient auch gleichzeitig als Notfall-Taschenlampe: Mit nur zwei Minuten „rotieren“ erhält man etwa 20 Minuten Licht. Aktuell sucht der Voltmaker auf Indiegogo nach Unterstützern. Ein Exemplar des praktischen Lade- Gadgets kann für 69 US-Dollar plus Versandkosten bestellt werden.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.