Für Frauen Technisches

Virtueller Spiegel bei Bloomingdales

Die folgende Szene könnte überall auf der Welt an einem Samstag in einer vollen Fußgängerzone spielen. Sie: „Duuu Schaaatz, könnten wir vielleicht noch mal ganz, ganz kurz in die Boutique? Das Kleid da sieht sooo toll aus!“ Er (genervt, wohl wissend was ihm da bevorsteht): „Och … ja gut, aber maximal 15 Minuten!“ Aus den 15 Minuten werden mindestens 2 Stunden und es bleibt auch nicht bei dem einen Kleid, nein, es wird gleich mal die komplette Abteilung abgegrast und natürlich auch alles anprobiert. Genau diese Anprobe dauert immer so lange. Da sitzt du nun. Eine schummerige Umkleidekabine. 10 Frauen, die Hälfte davon mit latentem Hang zum Übergewicht und alle haben mindestens 20 Teile über ihrem Arm. Da ist jetzt Geduld gefordert, wenn man nicht gerade bei Bloomingdales in New York einkauft. Dort hat man das Flehen von uns Männern nämlich erhört und einen digitalen und interaktiven Spiegel eingeführt, der die gewünschte Kleidung auf eben diesen Spiegel projiziert, vor dem Sie sich dann nur noch richtig positionieren muss. Das ist aber noch nicht alles. Eine Kamera macht dann ein Foto, auf dem Sie ziemlich realistisch in der Kleidung zu sehen ist, die sie kaufen möchte. Nun wird das Bild noch online gestellt, damit sich auch die Freunde ein Urteil über das neue Outfit bilden können. Bloomingdales plant das System auch in Tokyo und Las Vegas einzuführen. Hoffen wir mal, dass sich die H&M, Orsay & Co. ein Beispiel daran nehmen. via

Virtueller Spiegel bei Bloomingdales

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.