Technisches

Ubi: Der Android-Butler in der Steckdose

Der sprachgesteuerte Android-Butler Ubi (Ubiquitous Computer) soll uns künftig den Alltag erheblich vereinfachen. Aktuell wird das Projekt über die Crowdfunding- Plattform Kickstarter finanziert. Nach dem Einstecken in die Steckdose das kleine Gadget bereit Befehle zu empfangen. Via W-LAN verbindet sich Ubi mit dem Netz und kann zum Beispiel auf Zuruf nach Rezepten oder anderen Dingen suchen. Das Suchergebnis wird via Sprachausgabe vorgelesen. Aber das ist noch längst nicht alles, was der kleine Butler auf dem Kasten hat: Neben der Websuche beherrscht Ubi das Aufzeichnen von Voice-Memos, kann als Lautsprecher, Intercom und Baby- Monitor dienen sowie Klima- und Geräuschdaten aufzeichnen.

Kleiner Butler mit vielen Funktionen

Wer also beispielsweise wissen möchte, in welchem Raum es die niedrigste Temperatur oder die höchste Geräuschbelastung gibt, kann jedes Zimmer mit einem Ubi ausstatten. Außerdem soll Ubi als persönlicher Assistent Kalender, RSS- Feeds und Podcasts verwalten können. Als Betriebssystem wird Android 4.1 (Jelly Bean) zum Einsatz kommen. Um die Sprachsteuerung bewältigen zu können, ist ein leistungsfähiger 800 MHz ARM Cortex-A8 Prozessor an Bord. Externe Geräte können sich via USB 2.0 und Bluetooth 4.0 mit dem Ubi verbinden. Zur weiteren Ausstattung gehört ein Licht-, Feuchtigkeits-, Temperatur- und Luftdruck-Sensor. Für den Ubiquitous Computer werden 149 US-Dollar (rund 118 Euro) fällig.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.