Ausgefallenes

Selbstrührender Kochtopf sucht Investoren

Selbstrührender Kochtopf sucht Investoren

Bekanntlich verlangen es einige Speisen, dass man sie beim Erhitzen ständig umrührt. Was für den Geschmack gut ist, kann schnell nerven. Ein japanischer Zahnarzt hatte wohl genug vom Umrühren und hat nun einen selbstrührenden Kochtopf entwickelt. Der praktische Topf trägt den Namen „Kuru-Kuru Nabe“. Die Funktionsweise hat der Zahnarzt eher zufällig entdeckt, während er in seiner Praxis mit Modellmasse experimentierte. Der Topf arbeitet nach dem Prinzip der Thermodynamik und erzeugt einen Strudel, der das herkömmliche Rühren imitiert. Außerdem soll der „Kuru-Kuru Nabe“ die Schaumbildung hemmen, was das Risiko des Überkochens verhindern soll. Wie in dem Video unterhalb dieser Zeilen zu sehen ist, scheinen sich die Lebensmittel jedoch in der Mitte zu sammeln. Bei einer ganz einfachen Suppe oder Sauce dürfte das aber keine große Rolle spielen. Noch handelt es sich bei dem selbstrührenden Topf nur um einen Prototyp. Ob er jemals auf den Markt kommen wird, hängt davon ab, ob sich Investoren finden.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.