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SanDisk Sansa slotRadio MP3-Player

SanDisk: Sansa slotRadio

Nachdem SanDisk vor einiger Zeit mit dem slotMusic einen billigen MP3-Player präsentiert, der per microSD-Karte mit Musik befüllt wird. Das Konzept: Die Kunden sollen schon vorab befüllte microSDs kaufen. Inklusive eines Albums auf einer microSD-Karte kostet der slotMusic so gerade mal 35 US-Dollar in den USA. Mit dem slotRadio verfolgt SanDisk ein ähnliches Ziel. Der Player selbst ist ziemlich günstig, verfügt dafür aber trotzdem über reichlich Funktionalität. Wie der Name schon vermuten lässt, wartet der slotRadio mit einer Radiofunktion auf. Das ziemlich einfach gestrickte Menü bedient man über einen schickes, 1,5 Zoll großes OLED-Display. Über die beiden Pfeile auf der Front lassen sich die Genres wechseln. Auf der Rückseite gibt es einen Clip für die sichere Befestigung an Hosenbund oder Gürtel. Wie schon der slotMusic, muss auch der slotRadio per microSD mit Songs gefüttert werden.

Die liefert SanDisk auch gleich in Hülle und Fülle mit. Mit im Paket ist nämlich eine microSD-Karte mit 1.000 Songs aus den Billboard-Charts. Die sind in die Genres Rock, Contemporary, Country, usw. unterteilt. 99 US-Dollar soll das Paket inklusive der 1.000 Songs kosten. Das sind gerade mal 10 Cent pro Song – wobei wir den Player jetzt gar nicht berücksichtig haben. Einen Haken hat das Ganze dann aber doch. Erstens: Die microSD-Karte mit den Songs ist kopiergeschützt und lässt sich in keinem anderen Gerät abspielen. Zweitens: 1.000 Songs für ’nen Appel und ein Ei sind natürlich ganz nett, allerdings hat man nicht die Wahl, was man da geliefert bekommt. Zwar gibt es eigentlich kaum schlechte Musik in den Billboards-Charts, aber es ist gut möglich, dass einem mindestens 800 der 1.000 Songs nicht zusagen. In dem Fall bekommt man die 200 Songs, die einem gut gefallen, aber immer noch für ziemlich faire 50 US-Cent, wobei der Player selbst dann gratis wäre. Der SanDisk Sansa slotRadio MP3-Player kommt in diesem Frühjahr auf den Markt.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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