Technisches

Rubbee macht aus jedem Fahrrad ein E-Bike

Die britischen Tüftler von Rubbee wollten einen Elektroantrieb für Fahrräder entwickeln, der sich mit wenigen Handgriffen an jedes Fahrrad montieren und wieder abnehmen lässt. Herausgekommen ist der gleichnamige Rubbee-Antrieb. Das praktische Gadget lässt sich mit einem Schnellverschluss an der Sattelstange befestigen. Als Antrieb dient eine Walze, die auf das Hinterrad drückt und dieses durch Rotation zum Rollen bringt. Einzig Voraussetzung um Rubbee nutzen zu können, ist, dass das Fahrrad weder über einen Gepäckträger noch über ein Schutzblech verfügen darf. Vorgaben bezüglich der Fahrradtyps oder des Reifendurchmessers gibt es den Entwicklern zufolge nicht.

Ohne in die Pedale zu treten kann Rubbee das Fahrrad auf bis zu 25 km/h beschleunigen. Der 20.000 mAh-Akku soll für eine Strecke von 5 Kilometern bei Höchstgeschwindigkeit gut sein. Danach muss der Akku für mindestens zwei Stunden an die Steckdose. Laut den Entwicklern kann man Rubbee während der Fahrt die ganze Arbeit überlassen, parallel selbst in die Pedale treten oder aber Rubbee ganz abschalten. Bei Geschwindigkeiten oberhalb von 25 km/h schaltet sich Rubbee ganz ab. Der größte Vorteil stellt aber die Möglichkeit dar, Rubbe mit wenigen Handgriffen abzumontieren und an einem anderen Fahrrad benutzen zu können. Rubbee soll ab November 2013 ausgeliefert werden und kostet 829 britische Pfund (umgerechnet 965 Euro) zuzüglich Versandkosten.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.