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Robo Cat: Die Katze lebt

RobocatAls ich Robo Cat gesehen habe, musste ich spontan aufschreien: „Warum in aller Welt hat es die nicht schon früher gegeben?“ Meine Nachbarin hatte mal eine Katze. Ich habe ja nichts gegen Katzen, aber wenn sie permanent Revierkämpfe mit ihren Konkurrenten aus dem Nachbarhaus austragen müssen (auch in der Nacht), dann habe ich doch was gegen Katzen. Na gut, was sollst, wo wir hier schon so gemeinsam vor dem Rechner sitzen, gebe ich auch zu, dass ich generell kein großer Katzenfreund bin. Leben und leben lassen. Aber die Katze meiner Nachbarin war mir schon immer ein ganz besonderer Dorn im Auge. Deshalb kam ich auch beim Anblick der Robo Cat auf den Gedanken, die Katze meine Nachbarin (die eh Kurzsichtig ist, also die Nachbarin, nicht die Katze) einfach gegen eine dieser Robo Cats auszutauschen. Die müsste es dann aber in der Farbe Straßenkatze geben. Kann man ja zur Not anmalen. So schnell dürfte ihr das auch nicht auffallen, schließlich gibt sich die Robo Cat wie eine echte Katze. Robo Cat verfügt über 5 Sensoren, die über den ganzen Körper verteilt sind und jede Berührung registrieren. Ihre Reaktion drückt sie durch Schnurren, Schlafen oder Strecken aus. Selbst auf am Schwanz ziehen reagiert sie ein wenig ungemütlich. Kommt einer echten Katze also schon ganz schön nah. Wo ich das Problem bei dem „Katzentausch“ sehe ist, wenn die Batterien mal leer sind. Mist. [YouTube-Video der Robo Cat in Aktion]

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

4 Kommentare

  • […] Begleiter für einsame Seelen: FurReal Katze Wir haben erst kürzlich über My Friend berichtet. Dabei handelt es sich um einen Hund oder eine Katze aus Stoff, die einsamen Senioren ein treuer Begleiter im Alter sein sollen. Auch die täuschend echte Katze Robo Cat, die neben studenlangem schlafen sich auch strecken und sogar schnurren kann, kennen wir. Jetzt kommt auch noch die FurReal Katze dazu, die nicht nur den ganzen Tag in ihrem Körbchen liegt und pennt, nein, sie atmet sogar. Für Menschen, die viel arbeiten und bei denen eine echte Katze schon mal mangels Zeit den Hungertod sterben könnte, ist die FurReal Katze bestimmt optimal geeignet. Wenn man bis spät in die Nacht in seinem Büro sitzt und sich wegen des Mangels an sozialen Kontakten irgendwie einsam fühlt, dann kann sich das mit der FurReal Katze schnell ändern. Die Vorteile eines solchen Haustigers aus Stoff liegen außerdem klar auf der Hand: keine Rechnungen für den Tierarzt, sie verträgt sich mit Hunden und anderen Katzen, es gibt keine toten Vögel im Haus, keine Haare auf dem Boden und füttern oder rauslassen muss man sie auch nicht. Eigentlich pennt sie auch nur, sonst tut sie nichts. Dafür benötigt die FurReal Katze nur ein paar AA-Batterien und schon kann es losgehen, mit dem 24-Stunden-Nickerchen. Der Trend scheint also zum pflegeleichten Haustier aus Stoff zu gehen. Wer Ginger, Tiger oder Ebony ein neues Zuhause geben möchte, der gelangt hier zur Adoption. document.write(‚); […]

  • Ich würde gleich die Nachbarin austauschen: Gibt es bestimmt auch in einer kurzsichtigen Ausführung – die bedingt durch die niedrige Sehschärfe, selbst mit einer Micro Zink-Kohle-Batterie die Nachbarschaft aufrechterhalten könnte.