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Ransomly hiflt dir handyfreie Zonen zu errichten

Ransomly
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Geschrieben von Oliver

“Mach am Esstisch das Handy aus!” Sprüche wie diese bekommen Kinder von ihren Eltern zur Genüge zu hören. Durchaus verständlich, schließlich sind Frühstück und Abendessen oft die einzigen Situationen, in denen die ganze Familie an einem Tisch sitzt. Und da ist es doch schöner, sich miteinander zu unterhalten, als auf Facebook zu surfen oder Snaps zu versenden. Viele Kids lassen sich aber trotz Verbot nicht vom Texten abhalten. Für diese harten Fälle hat Zachary Prager Ransomly entwickelt.

Mit Ransomly Ruhezonen errichten

Mit Ransomly können Eltern künftig Ruhezonen im Haus einrichten, in denen sich das Smartphone nicht nutzen lässt. Dazu nutzt Ransomly eine App sowie kleine Bluetooth-Sender (Beacons), die sich frei im Haus verteilen lassen. Die Funktion ist simpel: Bewegt sich ein Kind mit seinem Handy in den Senderadius des Beacons, sperrt die Ransomly-App den Homescreen des Geräts und das Verwenden des Handys ist unmöglich. Die Sperre des Homescreens funktioniert allerdings nur auf Smartphones mit Android-Betriebssystem. Auf iPhones erhält der Nutzer lediglich den Hinweis, dass er eine Ruhezone betritt und sein Smartphone ausschalten soll.

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Darüber hinaus erlaubt Ransomly, einzelne Apps zu sperren und eine individuelle Nachricht auf dem Homescreen anzuzeigen. So können Eltern beispielsweise Instagram und Snapchat für ihre Kids sperren mit dem Hinweis, dass die Apps erst wieder freigegeben werden, wenn der Abwasch erledigt ist. Ransomly soll natürlich nicht zur Bestrafung eingesetzt werden, sondern vielmehr Ruheräume schaffen, in denen Technik tabu ist und der Kontakt von Mensch zu Mensch im Vordergrund steht.

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Erfolgreich auf Kickstarter

Ransomly sucht aktuell auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Interessenten. Das Ziel von 5.000 US-Dollar ist bereits erreicht und deutlich übertroffen. Für ein Beacon und die App verlangt der Entwickler 35 US-Dollar. Ein Familien-Kit mit zwei App-Accounts für Eltern und drei Beacons, schlägt mit 105 US-Dollar zu Buche. Klappt alles wie geplant, soll das Gadget bereits im Februar 2017 an die Unterstützer des Projekts versendet werden. Gefällt dir diese Gadget-Idee? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare und teile diesen Artikel mit deinen Freunden!

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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat – sei es auch noch so überflüssig.

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