Kurioses

Pflasterstein: China erfindet Nothammer neu

Pflasterstein: China erfindet Nothammer neu

Mit einem Nothammer sollen sich bei einem Unfall die Scheiben eines Busses schnell und ohne große Gefahr einschlagen lassen. Eigentlich eine sehr sinnvolle Erfindung, die Leben retten kann, nur werden die kleinen Hämmer oft geklaut und selten ersetzt. Die Verkehrsbetriebe der chinesischen Provinz Heilongjiang wollen dieser Problematik nun mit einer technisch zwar sehr einfachen, dafür aber sehr wirkungsvollen Lösung begegnen: In 300 der insgesamt 700 Busse befinden sich ab sofort gelb lackierte Pflastersteine, die zwar nicht so gut in der Hand liegen wie ein Nothammer, ihre Aufgabe aber trotzdem sehr zuverlässig erfüllen. Ein Stein befindet sich unter dem Sitz des Fahrers, ein anderer im hinteren Teil des Busses. Die Low-Tech-Variante des Nothammers hat zudem den Vorteil, dass die auch in China präsente Diebstahl-Problematik wegfällt. Während die Nothämmer schnell in der Tasche verschwunden sind, dürfte sich wohl kaum jemand die Mühe machen, einen praktisch wertlosen, gelben Pflasterstein in die Tasche zu stecken. Eine einfache, aber sehr geniale “Erfindung”.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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