Kurioses

Peri Peri: Für Reißverpackungs-Fetischisten

BANDAI Fetisch
„Peri Peri“ – nach „Puchi Puchi“ ein weiteres Gadget für Fetischisten (Bild: Bandai)

Sprechen wir offen über Fetischismus. Wir kennen die Puchi Puchis, die diese kleinen Luftpölsterchen, die so schön knallen, wenn man draufdrückt, imitieren sollen. Es gibt Menschen, die Hunderte Quadratmeter dieses so angenehm poppenden Verpackungsmaterials am Tag zerdrücken, nur um ihren Fetisch zu befriedigen. Ein Teufelskreis. Einen ähnlichen Fetisch, der bislang aber nur wenig Beachtung in den Medien bekam, ist der der Reißverpackungen. Es soll Menschen geben, die ausschließlich bei Amazon und Co. bestellen, um dieses besondere Material mit der Lasche, auf der geschrieben steht: „Hier aufreißen!“, in die Hände zu bekommen. Es ist nur ein kurzer Moment der Lust. Nach wenigen Sekunden ist der Spaß schon wieder vorbei. Kurz danach tritt schon die Frustration ein und die Betroffenen müssen erneut bestellen. Die Folgen: Schulden und die Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Aber es scheint so, als hätte Bandai endlich eine Lösung für Reißverpackungs-Fetischisten parat: Der Peri Peri simuliert eine Reißverpackung, macht dabei die gleichen, erfüllenden Geräusche, kostet aber nur 9,50 US-Dollar. Und das Beste: Man kann Peri Peri wieder und wieder verwenden! Alles, was die Betroffenen benötigen, ist noch ein wenig Geduld. Das Peri Peri erscheint am 22. November.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

1 Kommentar

  • lol…was für ein Käse…okay, für manche ist es sicher ein wirkliches Problem süchtig zu sein nach dem „hier aufreissen“, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einer solchen Erfindung reich werden kann…