Musikalisches

Musik-Tablett für die Mozarts von morgen

Compose

Ob man seine Konzerte nun eher unter der Dusche oder in der großen Halle gibt, mit dem Compose von den Designern Ouyang Xi, He Binbin, Zeng Li und Li Bo sollte eigentlich so gut wie jeder Sänger und Komponist, egal ob nur als Hobby oder doch professionell, etwas anfangen können. Das Tablett wird mit Musik gefüttert, indem man zum Beispiel einfach den Stift als Mikrofon nutzt und seine Melodie einsingt. Kurze Zeit später werden die aus der Melodie erzeugten Noten auf der grafischen Oberfläche des Compose angezeigt. Wer jetzt auch noch Noten lesen und schreiben kann, der kann selbst noch mal Hand anlegen und das aufgenommene Stück verfeinern. Für die musikalischen Wunderkinder gibt es natürlich auch die Möglichkeit, direkt mit Noten zu arbeiten, ohne erst eine Melodie einsingen zu müssen. Das Compose-Tablett soll sogar die Noten / Tonspuren eines kompletten Orchesters verwalten können. Wer mit Compose die Nachfolge Mozarts antreten möchte, muss sich allerdings gedulden, da es sich bislang lediglich um ein Konzept handelt. Bis ein marktreifes Produkt in der Art des Compose Musik-Tabletts auf den Markt kommt, müsst ihr also weiterhin die Noten von Hand auf Old-School Papier schreiben.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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