Mobiles Technisches

modu: Das erweiterbare Modulhandy

modu

Diese Woche präsentierte eine israelische Firma namens modu auf der Mobile World Congress in Barcelona ein neues Modul-Handy, das mit einem interessanten Konzept aufwartet. Das Handy ist kleiner als eine Kreditkarte und soll so wirklich in jede Tasche passen. Doch der eigentliche Clou ist, dass es verschiedene Kernfunktionen übernehmen kann je nach den Bedürfnissen des Nutzers. Grundlage des Handys ist ein Standardmodul, das gerade mal über drei Tasten, das Display und einige wenige Grundfunktionen zum Telefonieren verfügt. Mit Hilfe so genannter „Jackets“, die mit zusätzlichen Bauteilen zu vergleichen sind, kann das Handy erweitert werden und zwar gezielt nach den Wünschen und dem Bedarf des Nutzers (z.B. Musik oder Internet). Jedes Jacket sieht zudem auch anders aus. Hintergrund dieses Baustein-Handys ist die Überlegung, dass Geschmäcker verschieden sind und sich im Laufe der Zeit ändern können – ebenso wie die Technik selbst. Mit dem modu muss man sich also nicht bei jeder technischen Neuerung oder bei dem Wunsch nach optischer Veränderung gleich ein neues Handy kaufen, sondern es reicht aus, das Jacket zu wechseln. Noch birgt die vorgestellte Version einige Nachteile, wie z.B. den relativ kleinen Speicher von 1 GB, aber es soll sich bereits eine Nachfolge-Version in der Entwicklung befinden. Kritiker sehen es als relativ umständlich an, je nach Bedarf immer die Jackets zu wechseln und auch ich bin skeptisch, aber gespannt auf eure Erfahrungsberichte!

Über den Autor

Melanie

1 Kommentar

  • Ich finde das ist mal eine der wirklich besseren Ideen. Handy zum selberbauen könnte der Hit werden, nachdem die farbigen Handyschalen leider keinen Absatzmarkt mehr haben…

    Aber mal ernsthaft – wenn man heute ein Handy haben wollte ohne :

    * ohne Mp3, Radio oder Walkman Funktion
    * ohne Kamera mit oder ohne Blitz

    … dann wirds schon ganz schön eng was passendes zu finden