Häusliches Technisches

Mit der MYBrain Lampe geht jedem ein Licht auf

brainlampeWenn man auf seine einzigartigen kognitiven Fähigkeiten hinweisen möchte, dann verlangt es schon einer gewissen Originalität und Subtilität, um das Gegenüber nicht gegen sich einzunehmen, sondern Bewunderung und vielleicht sogar ein klitzekleines bisschen Neid zu ernten. Die eine Möglichkeit ist, sich das ganze Zimmer mit wissenschaftlichen oder anderen literarisch anspruchsvollen Büchern vollzustellen, doch da besteht die Gefahr, dass a) man aus Unwissenheit auf ein bestimmtes Buch angesprochen wird und die Antwort nicht kennt oder b) einen Kenner eben dieser Materie zu sich nach Haus einlädt, der über das ein oder andere Werk begeistert diskutieren will. Beides gleich peinlich, also abgelehnt. Eine andere Alternative, die ungleich origineller und dabei noch ungefährlicher ist, ist die MYBrain-Lampe von Designer Alexander Lervik, dessen Gehirn tatsächlich beim Entwurf der Lampe Pate stand und das nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinn, denn die Lampe ist eine Replik einer Aufnahme aus dem Magnetresonanztomographen. Wäre diese Lampe schon auf dem Markt, sie hätte hier schon mindestens einen Abnehmer! Alle, die vielleicht an der Übernahme der Produktion interessiert sind, sei noch gesagt, dass es ein toller Service wäre, wenn neben standardisierten MYBrain-Lampen natürlich auch personalisierte auf der Basis des Gehirns des Kunden möglich wären! Toll!

Über den Autor

Melanie