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Lernstift vibriert bei Rechtschreibfehlern

Das Münchner Start-up Lernstift UG werkelt an einem Stift, der während des Schreibens Rechtschreib- und Formfehler erkennt und diesem dem Nutzer durch Vibration anzeigt. Wird also ein Wort falsch geschrieben, ein I-Punkt vergessen oder zu unsauber geschrieben, vibriert es in der Hand. Dazu steckt im Inneren des Stifts ein Mini Embedded Linux Computer, der in Kombination mit Sensoren das Schreiben überwacht. Als Energielieferant dient eines handelsübliche AA- Batterie. Die Schreibspitzen sind je nach Bedarf austauschbar. Aktuell gibt es einen Feder- und einen Kugeleinsatz. Ein Bleistifteinsatz ist schon geplant.

Aktuell suchen die Entwickler des Lernstifts über Kickstarter nach Unterstützern. Für rund 115 Euro kann man sich seinen Lernstift sichern. Via Wi-Fi sollen sich mehrere Stifte im Netzwerk betreiben lassen. Lernsoftware, mit der sich z.B. bestimmte Aufgaben stellen lassen und der Lernerfolg überwacht werden kann, ist bereits in Planung. Zu Beginn wird der Lernstift die Sprachen Deutsch und Englisch unterstützen. Weitere Sprachen sollen folgen. Laut den Entwicklern werden die ersten Lernstifte im Dezember 2013 versendet. Unter diesem Artikel könnt ihr euch ein Video ansehen, in dem der Lernstift in Aktion gezeigt wird.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.