Technisches

Koala: Mehr Privatsphäre beim Wiegen

Der morgendliche Gang auf die Waage ist für die meisten Menschen kein großes Vergnügen und nur wenige teilen das Ergebnis gerne mit ihrem Partner, der sich ebenfalls im Bad befindet und irgendwie immer ein Auge auf der Gewichtsanzeige hat. Die Folge: Man wiegt sich nur noch hinter der verschlossenen Tür. Die beiden Designer Hyunseung Jang und Yongbum Lim wollen mit ihrer Waage Koala wieder für mehr Privatsphäre beim Wiegen sorgen. Die Waage zeigt auf Wunsch gar kein Gewicht an, sondern überträgt das Ergebnis mit Hilfe von Bluetooth drahtlos auf ein Smartphone. Hier kann das Gewicht sofort oder aber auch erst später, wenn kein neugierigen Augen in der Nähe sind, angesehen werden.

Die Koala hat aber noch einen weiteren Vorteil gegenüber anderen Waagen: Sie steht nicht im Weg rum. Wird die Koala nicht benutzt, stellt sie sich automatisch auf und nimmt praktisch keinen Platz mehr weg. Schmerzhafte Verletzungen, die entstehen, weil man beim nächtlichen Gang auf die Toilette mit den Zehen gegen die schwere Glaswaage scheppert, gehören damit der Vergangenheit an. Wie die Koala in den Platzsparmodus geht, könnt ihr in dem Video unter diesem Artikel sehen. Über eine kostenlose App soll man außerdem seinen Gewichtsverlauf im Auge behalten können und Diät– sowie Workout-Tipps erhalten. Die Koala-Waage soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.