Technisches

Kinsa: Intelligentes Thermometer fürs iPhone

Mediziner raten bekanntlich immer wieder davon ab, sich bei Beschwerden selbst mit Hilfe einer App eine Diagnose zu stellen. Trotzdem schießen Medizin-Apps und Hardware-Add-Ons wie Pilze aus dem Boden. Einige davon verfolgen ja auch ganz interessante Grundideen, wie zum Beispiel das neue Kinsa Fieberthermometer für Apples iPhone. Das Thermometer wird einfach in die Kopfhörerbuchse des Apple- Smartphones gesteckt und kann so – an welcher Körperstelle auch immer – die Körpertemperatur ermitteln. Die Ergebnisse lassen sich speichern und wer täglich misst, kann seinem Hausarzt beim nächsten Besuch ggf. genau zeigen, wann die Probleme begonnen haben. Ob der sich darüber freut, ist allerdings fraglich.

Die Gesundheit der Nachbarn im Blick

Als ganz praktisch könnte sich die Umgebungskarte erweisen, auf der man – vorausgesetzt, in der Nachbarschaft gibt es ebenfalls Kinsa-Nutzer – gleich erkennen kann, ob irgendwo die Grippe ausgebrochen ist und man lieber im Haus bleiben sollte. Ein Vorhersage-Feature soll im Krankheitsfall darüber informieren, ab wann man nicht mehr ansteckend ist und sich wieder unter Menschen wagen kann, ohne sofort eine weltweite Pandemie auszulösen. Was Kinsa kosten wird, ist nicht bekannt. Im Moment kann man sich auf der offiziellen Website lediglich vormerken lassen. Unten gibt es ein Video zu dem iPhone-Fieberthermometer.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

1 Kommentar

  • Also..die Idee ist ja toll…aber bei einer rektalen Fiebermessung stelle ich mir das schon irgendwie „blöd“ vor, wenn das iPhone da noch dran hängt :)