Technisches

Jell Balls: Reinigungsroboter mit Nanobots

Dass man heutzutage in der Wohnung und im Garten über kleine, autonome Roboter stolpert, die den Boden reinigen oder die Wiese mähen wollen, ist nichts Ungewöhnliches mehr. Über das Ergebnis lässt sich sicherlich streiten. Der „Jell Balls“-Staubsauger will es jetzt ganz gründlich machen: Das Konzept besteht aus einer Basisstation, welche die Umgebung mit Laser bzw. Radar abtastet und dann eine Armada kleiner Nanoroboter aussendet, die mit einer speziellen Beschichtung ausgestattet sind. An der Beschichtung sollen alle möglichen Arten von Schmutz haften. Selbst Wasser sollen die kleinen Reinigungshelfer aufnehmen können.

Nach ihrer Reinigungsmission oder auch zwischendurch (je nach Grad der Verschmutzung) sollen die 8 Nanoroboter zur Basisstation zurückkehren, wo der Schmutz irgendwie entfernt wird. Wie das genau funktioniert, ist leider noch nicht ganz klar. Der Vorteil der kleinen Nanoroboter liegt auf der Hand: Sie sind extrem klein und kommen dadurch selbst unter Schränke und in Ritzen, was die meisten Reinigungsroboter nicht können. Aktuell handelt es sich nur um ein Konzept von Designer Juan Lee für das Electrolux Design Lab 2013. Ob irgendwann ein reales Produkt darauf wird, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt!

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.