Für Männer Technisches

Interaktive LEGOS

Ja, ich gebe es zu: Ich bin bekennender LEGO-Fan! Das Kind in mir verlangt nach diesen gelben Steinchen mit den praktischen Steck-Nupsis. „Steck uns ineinander, komm, du willst es doch auch!“, tönt es mir immer in den Spielzeugabteilungen entgegen, wenn ich an den bunten Packungen vorbeikomme. Heute gibt es LEGO-Technik, quasi High-Tech-Steinchen. Das ist was für die kleinen Intelligenzbolzen, die ihrem Papa, der mit Mühe und Not die Verpackung geöffnet bekommt, zeigen wollen, dass sie einen Miniatur-Kernreaktor inklusive simulierter Kernfusion in 20 Minuten aufgebaut kriegen. Was sich der Designer Jin Woo Han ausgedachte hat, geht aber wieder ein bisschen in die Richtung Oldschool-LEGO und hat doch reichlich Technik zu bieten. Interaktive LEGOS! Anhand des Beispiels mit den Simpsons (Bild) lässt sich das Prinzip ganz gut erklären. Man stelle sich vor, dass man eine normale LEGO-Steckplatte auf dem Tisch liegen hat. Jetzt steckt man die Möbel auf, die durch das Aufstecken mit Energie versorgt und zum Leben erweckt werden. Der Fernseher zeigt das TV-Programm, die Lampe leuchtet und das Radio spielt Musik. Steckt man jetzt Marge und Hoomer auf die Platte, beginnen sich die Beiden zu unterhalten, zum Beispiel über das TV. Steckt man dann auch noch Bart dazu, entwickelt sich die Unterhaltung in eine ganz andere Richtung. So kann man das Prinzip der autonomen Interaktivität weiterspinnen. Leider noch Zukunftsmusik, aber wer weiß? Lebendige LEGOS!

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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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