Technisches

Instacube holt Instagram-Feed auf’s Display

Digitale Bilderrahmen erfreuen sich großer Beliebtheit. Mittlerweile sind die meisten Geräte mit Wi-Fi ausgestattet und erlauben das drahtlose Übertragen von Fotos. Einige verfügen sogar über eine eigene Mail-Adresse, über die Freunde und Verwandte ihre neusten Schnappschüsse direkt auf den Bilderrahmen senden können. Andere holen sich die Fotos über Feeds von z.B. Facebook. Der Instacube ist, wie der Name schon vermuten lässt, eigens für Instagram entwickelt worden. Aktuell suchen die Entwickler des Instacube über Kickstarter nach Unterstützern, was sehr erfolgreich zu sein scheint: Das Ziel, ab dem der Instacube in ein reales Produkt umgesetzt werden kann, liegt bei 250.000 US-Dollar und ist fast erreicht. Die Finanzierungsphase, während der man das Projekt unterstützen und einen Instacube für’s heimische Wohnzimmer vorbestellen kann, läuft noch 28 Tage.

Instagram-Fotos ins Wohnzimmer holen

Der Instacube funktioniert im Grunde wie andere digitale Bilderrahmen: Die Fotos, die auf dem Display des Instacube angezeigt werden, lassen sich über Hashtags auswählen. Das Display des Würfels ist etwa 3 Mal so groß wie ein Smartphone-Display und unterstützt eine Auflösung von 600 x 600 Pixeln. Als Betriebssystem kommt Googles Android zum Einsatz. Der Instacube ist mit 4GB-Flashspeicher und 256MB RAM ausgestattet. Die Power liefert ein ARM Prozessor. Bedienen lässt sich der Foto-Würfel im schicken Instagram-Design über den Touchscreen. Das Gadget soll 149 US-Dollar (umgerechnet rund 118 Euro) kosten und im zweiten Quartal 2013 auf den Markt kommen. Alle Details gibt es auf der Kickstarter-Seite.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.