Technisches

Infragram: Kamera überwacht Grünpflanzen

Klingt merkwürdig, aber diese Kamera wurde eigens für Hobbygärtner entwickelt, die stets wissen möchten, wie es um die Gesundheit ihrer Grüngewächse steht. Die Kamera trägt die Bezeichnung „Infragram“, hat aber nichts mit der beliebten Foto-App, deren Name ganz ähnlich klingt, zu tun. Die Technik hinter Infragram wurde ursprünglich von Umweltaktivisten während der BP-Ölkatastrophe vor der US-Küste entwickelt, um damit die Schäden begutachten zu können. Jetzt soll sie Kleinpflanzen, Büsche und Bäume im heimischen Garten überwachen.

Wie das gehen soll? Mit der Infragram-Kamera lassen sich Fotos in Infrarot aufnehmen. Durch die speziellen Filter kann so die Photosynthese der Pflanzen sichtbar gemacht werden. Anhand der Farben kann dann ermittelt werden, wie es den Pflanzen geht, wie man ihr Wachstum eventuell noch optimieren kann oder wo es Probleme gibt. Die mit Infragram aufgenommenen Fotos werden auf eine Plattform hochgeladen, wo sie gleichzeitig analysiert werden und auf Wunsch mit der Community geteilt werden können. Die Entwickler der Kamera suchen aktuell über Kickstarter nach Unterstützern. Die DIY-Variante (nur Filter) ist schon für 10 US-Dollar erhältlich. Die fertige Point-and-Shoot-Kamera gibt es für 95 US-Dollar.

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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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