Ausgefallenes

HEY – Wearable überträgt Berührungen des Partners

HEY Wearable
HEY Wearable
Geschrieben von Oliver

Eine Fernbeziehung kann vor allem wegen der fehlenden körperlichen Nähe extrem belastend sein. Die Hersteller von Gadgets wie Pillow Talk, TapTap oder Kissenger versuchen deshalb auf unterschiedliche Weise, örtlich weit voneinander entfernte Partner einander emotional näher zusammenzubringen. Mit HEY gesellt sich jetzt ein weiteres Wearable in Form eines Armbands dazu, welches Partnern auf Tausende Kilometer Entfernung ermöglichen will, Berührungen auszutauschen. Wie das Armband genau funktioniert soll, lest ihr unten.

HEY ist kein Fitness-Tracker

HEY erinnert von der Form her an ein Fitness-Wearable, zeichnet aber weder gelaufene Schritte noch den täglichen Kalorienverbrauch auf. Stattdessen überträgt das Wearable Berührungen von einem Träger an einen anderen, mit dem er verbunden ist. In der Regel handelt es sich dabei um den Partner, es kann aber auch die Schwester, Mutter oder die beste Freundin beziehungsweise der beste Freund sein.

HEY Wearable

Das Armband gibt es zunächst in den Farben Schwarz, Weiß, Anthrazit und Rosegold.

Berührt der Träger HEY bewusst mit der Hand, wird dieser sanfte Druck auf das Handgelenk des verbundenen Menschen übertragen. Laut den Entwicklern von HEY soll es sein sehr natürliches Gefühl sein und dem einer echten Berührung durch einen Menschen sehr nahe kommen. Mit HEY kann ein Partner den anderen wissen lassen, dass er an ihn denkt oder ihm das Gefühl geben, nicht alleine zu sein, wenn Dinge wie Prüfungen oder Vorstellungsgespräche anstehen.

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Versehentliches Berühren bleibt folgenlos

Dass versehentliches Berühren des Armbands an den Partner übertragen wird, soll ausgeschlossen sein. HEY muss mindestens an zwei verschiedenen Stellen gleichzeitig berührt werden, damit das Gegenüber an seinem Handgelenk die Berührung spürt. Mit wem HEY verbunden ist und diverse weitere Einstellungen sollen sich über die kostenlose Smartphone-App einstellen lassen. Sobald das Wearable auf den Markt kommt, soll die App für Android und iPhone angeboten werden. Die Verbindung zwischen dem Armband und dem Smartphone wird über Bluetooth hergestellt.

Das anvisierte Finanzierungsziel von 125.000 Euro hat HEY so gut wie erreicht. Wenn weiterhin alles glatt läuft, soll das Wearable für Verliebte und Menschen, die in einer Fernbeziehung stecken, im August 2017 an die Backer der Kampagne versendet werden. Wer sich ein Set für sich und seinen Partner sichern möchte, hat aktuell die Möglichkeit für 83 Euro zuzuschlagen. Später soll das Set 120 Euro kosten.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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