Technisches

HAPIfork: Die intelligente iPhone-Gabel

Wer zu hastig isst oder nicht richtig kaut, der nimmt schneller zu und bekommt eventuell Verdauungsprobleme. Mit der HAPIfork – einer intelligenten Gabel – will ihr Erfinder Jacques Lépine diesen schlechten Angewohnheiten entgegenwirken. Wie so oft geht auch bei der HAPIfork ohne ein iPhone gar nichts: Via Bluetooth oder USB verbindet sich das kluge Essbesteck mit dem Smartphone und sendet Daten zu den Essgewohnheiten an die zugehörige App. Diese App wertet unter anderem die Abstände aus, in denen sich der Nutzer einen leckeren Happen in den Mund schiebt und schlägt, sofern die Abstände zu kurz sind, sofort Alarm.

Über zu hastiges Futtern wird der Nutzer der HAPIfork entweder über einen optischen oder einen Vibrationsalarm informiert. Wer regelmäßig aufgrund seines guten Hungers zu einem langsameren Essen gemahnt wird, der soll mit Hilfe eines Online-Coachings richtig genießen lernen. Und genau darum geht es dem Erfinder: Anwender sollen jeden einzelnen Happen länger kauen und intensiver genießen. Das soll gesünder sein und das Wohlbefinden steigern. Die HAPIfork wird ab dem zweiten Quartal dieses Jahres in fünf Farben (blau, grün, schwarz, weiß und pink) zum Preis von je 99 US-Dollar verfügbar sein. Noch eine gute Nachricht für alle Suppenkasper: Einen Löffelaufsatz wird es auch geben.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.