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Greenpeace Öko-Ranking: Apple verbessert sich

Greenpeace Öko-Ranking: Apple verbessert sich

Apple und die Umweltschützer von Greenpeace hatten in der Vergangenheit ein eher gespanntes Verhältnis. Grund dafür waren die mit Umweltgiften und schädlichen Substanzen belasteten Produkte der Kalifornier. Jetzt konnte sich Apple aber überraschend im Öko-Ranking Greenpeace Guide to greener Electronics vom 11. auf den 9. Platz verbessern. Die Umweltschützer vermelden, dass Apple mittlerweile bei seinen Desktops und Notebooks auf PVC- und DEHP-haltige, interne Kabel verzichtet. In Zukunft sollen auch die Netzstecker ohne Weich- macher produziert werden. Das gibt Pluspunkte im Öko-Ranking. Als nächstes möchte Apple bei der Produktion auf Arsen verzichten, hierfür gibt es allerdings noch kein konkretes Datum.

Minuspunkte gibt es allerdings immer noch für Apples Informationspolitik. So gibt es keine Auskunft darüber, wie hoch der Anteil an recycelten Materialien in den Apple-Geräten ist. Auch möchten die Kalifornier nicht so richtig sagen, wie hoch der Anteil an erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch der Produktionsstätten ist. Insgesamt kommt Apple auf ein Öko-Ranking von 4.9 von 10 möglichen Punkten. Während sich Apple verbessern konnte, haben LG, Dell und Lenovo deutliche Rückschritte gemacht. Schlusslicht im Öko-Ranking ist wieder Nintendo, gefolgt von Lenovo, Microsoft und Fujitsu. Ganz oben im Öko-Ranking stehen Nokia, Samsung und Sony Ericsson.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.