Technisches

Fotos mit GPS-Daten versehen mit photoGPS

photoGPS

Fotos mit GPS-Daten versehen? Mit dem GPS-Empfänger von Jobo, der auf der gerade eröffneten Photokina vorgestellt wurde, ist das möglich. Wie funktionierts? Zunächst wird der GPS-Empfänger von Jobo wie ein Blitzschuh auf die Kamera gesteckt. Eine Verkabelung ist nicht nötigt. Wird ein Foto geschossen, erfasst das photoGPS die aktuellen Koordinaten und verknüpft sie in seinem internen Speicher mit dem Bild. Am PC werden dann die Fotos mit den GPS-Daten des Empfängers zusammengeführt. Das geschieht über die mitglieferte Software photoGPS Matching von Jobo. Über die lassen sich die Koordinaten dann wieder in eine reale Adresse bestehend aus Land, Stadt und Straße aufschlüsseln. Auch die umliegenden Sehenswürdigkeiten werden ermittelt und inklusive den anderen Infos fest in die Bilddatei geschrieben. Was kann man dann mit den Koordinaten anfangen? Nun, man könnte sich die Bilder zum Beispiel in Kartenform à la Google Maps anzeigen lassen. Nach einer Rundreise entsteht so bestimmt ein sehr ansehnliches Foto-Abenteuer, das bestimmt spannender ist, als langeweilige Dia-Abende. Das photoGPS soll es ab Oktober diesen Jahres im Handel geben. Kostenpunkt für den GPS-Foto-Spaß: 160 Euro. Dafür gibt es im Lieferumfang das photoGPS, ein USB-Kabel, die photoGPS Matching-Software, eine iTag Photo-Organizer-Software und Irfan View.

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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

1 Kommentar

  • Im Gegensatz zu allen anderen GPS-Trackern wird das Jobo Teil durch die Kamera via Blitzschuh ausgelöst. Dadurch entsteht ein Raster von GEO Punkten, welches sich viel genauer mit den vorhandnen Fotos abgleichen lässt. Ich habe diese Gerät mir sofort gekauft, nachdem mir die Nachteile eines einfachen “Uhrenvergleiches” von Geo Daten und Fotos klar waren. Die beiliegende Software sucht sogar Sehenswürdigkeiten und ähnliches heraus und trägt diese ordentlich in den IPTC/XMP Header ein. Somit hat man fast eine automatische Bildbetextung. Auf alle Fälle sind Ort, Land, und Bundesland korrekt eingetragen. Da die Geodaten sich im EXIF Header befinden, kann man mit anderen Programmen auch sehr schön experimentieren. So zeigt z.B. xnview das Bild in Google maps an. Kurzum das Jobo Teil ist echt klasse und hat durch die Auslösung via Kamera zur Zeit ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Trotzdem möchte ich ein paar negative DInge anmerken. Als erste ist das fehlende Feststellrad am Blitzschuh zu beklagen. Da nur an einer Seite ein Kontakt ist, sitzt das Photo GPS echt locker (mir schon einmal heruntergefallen). Ich mache jetzt immer eine Gummiband drum, was nicht gerade sehr professionell aussieht. Die Software könnte noch ein bisschen bedienungsfreundlicher sein und noch mehr Features im Bereich der Metadaten haben. Außerdem warte ich auf die Mac Version (f… Vista!) ! Der verwendete Dateityp (.sdf) für die Geodaten ist auch eher exotisch und passt kaum zu vorhandenen anderen Programmen. Das Gerät wird auch kaum als GPS Empfänger von anderen Programmen erkannt. Fazit: Solange es die Hersteller ist nicht schaffen (Außer Ricoh und NIkon) in die Kameras, vorallem in die DSLRs, GPS Empfänger einzubauen, ist die Lösung von Jobo für Photo Tagging zur Zeit einmalig und zu empfehlen.

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