Technisches

flora: Blumenvase inklusive 3D-Scanner

flora: Blumenvase inklusive 3D-Scanner

Blumen rund um den Erdball zu schicken ist auch heute schon möglich. In Echtzeit sieht das aber schon anders aus. Es sei denn, es handelt sich bei der Blume um ein virtuelles Pflänzchen, das z.B. via Mail verschickt wird. Das kühne Konzept des japanischen Designers Yoshiki Matsuyama ist da schon ein wenig spektakulärer. Der Echtzeit-Blumengruß soll über eine Blumenvase erfolgen, die mit einem 3D- Scanner, einem Rundum-Display und einem Projektor ausgestattet ist. Damit das Konzept funktioniert, werden jedoch zwei Vasen benötigt (eine beim Versender, die andere beim Empfänger). Um einen Blumengruß zu versenden, steckt man einfach eine Blume in die Vase, lässt sie einscannen, verpasst ihr eine Botschaft und schickt sie dann ab. Die Blume taucht dann kurze Zeit später in der Vase des Empfängers auf. Besonderes Feature: Die Blume wächst und altert in der Vase des Empfängers genauso wie beim Absender. Matsuyama nimmt mit der auf den Namen „flora“ getauften Vase am Fujitsu design award 2011 teil. Ob die Vase jemals gebaut wird, bleibt abzuwarten. Mehr Bilder gibt es bei Designboom.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.