Praktisches

Fidget Cube – geniale Beschäftigung für nervöse Finger

Fidget Cube
Fidget Cube
Geschrieben von Oliver

Zettel zerknüllen, Kugelschreiber klicken, Fingern trommeln – was manche Menschen ganz unbewusst oder zur Stressbewältigung tun, bringt andere regelrecht auf die Palme. Besonders im Büro gehören Kugelschreiberklicker und Schreibtischtrommler zu den wohl unbeliebtesten Kollegen, denn was für den einen pure Entspannung ist, nervt den anderen zu Tode. Doch es gibt ein Gadget, welches das Potenzial besitzt, im Büro für Frieden zu sorgen. Die Rede ist vom Fidget Cube, einem kleinen Würfel, mit dem Fummler ohne Rücksicht auf andere ihren Zwängen nachgeben können.

Fidget Cube – ein Freizeitpark für nervöse Finger

Auf den ersten Blick sieht der Fidget Cube aus wie ein ganz gewöhnlicher Würfel, ist aber für Fummler ein Art Freizeitpark im Hosentaschenformat. Auf jeder seiner sechs Seiten bietet der das Gadget eine andere Beschäftigung für nervöse Finger. Wie wäre es zum Beispiel mit extra leisen Knöpfen wie an einem Kugelschreiber? Hier dürfen Mitarbeiter beherzt stundenlang klicken, ohne, dass sich ein Kollege beschwert. Auch für Zocker hält der Fidget Cube die passende Aktivität bereit. So lädt ein Analogstick wie an einem Game-Controller zum sinnlichen Fingerkreisen ein. Doch kaum etwas kommt an die befriedigende Wirkung eines An- und Ausschalters heran, den der Fidget Cube selbstverständlich ebenfalls an Bord an.

Fidget Cube

Entspannung pur mit Zahnrädern und Worry stone

Für noch mehr Entspannung sorgt eine weitere Seite des Fidget Cubes, die wie ein Worry stone geformt ist. Diese ovale Vertiefung soll Spannungen lösen, von Angst befreien und Stress vergessen machen. Schließlich darf auch etwas für Freunde von Zahnrädern nicht fehlen. Gleich drei an der Zahl versprechen endlosen Drehspaß, Stück für Stück mit einem befriedigenden Klick nach dem anderen. Auf die Idee, einen Würfel für notorische Fummler zu entwickeln, kamen die Brüder und Hobby-Erfinder Matthew und Mark MacLachlan aus Denver im US-Bundesstaat Colorado.

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Über Kickstarter suchen die beiden findigen Entwickler nach Unterstützern für ihre ausgefallene Idee. Und das mit so großem Erfolg, dass schon kurz nach dem Start der Kampagne rund 3,7 Millionen US-Dollar auf dem Konto der Kampagne eingegangen sind. Das ursprüngliche Ziel der beiden Entwickler waren übrigens 15.000 US-Dollar und noch dauert die Kampagne 36 Tage. Wer sich oder einen Kollegen mit einem Fidget Cube beschenken möchte, kann ein Exemplar zum Preis von rund 20 US-Dollar ordern. Eine wirklich klitzekleine Investition, um im Büro für Frieden zu sorgen. Später sollen die Mini-Gadgets für 25 US-Dollar erhältlich sein.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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