Grünes

Energistime: Blohnung und Bestrafung

Timex Energistime

In Zeiten des Klimawandels wird man an jeder Ecke zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten angehalten. In der diesjährigen Timex Global Design Competition haben sich die französischen Studenten Francois Gustin, Francois Laine und Nicolas Montabone Gedanken darüber gemacht, wie man einen Zeitmesser dazu benutzen kann, die ökologische Lebensweise der Menschheit zu überwachen, sie gegebenenfalls dafür zu belohnen oder auch für falsches Verhalten zu bestrafen. Einmal angelegt, zieht sich die Uhr mit ihren Tentakeln selbständig fest und das an jedem Körperteil. Die Uhr ist mit einem Arbeitszeitkonto verbunden. Für ökologisch richtiges Verhalten wie korrektem Recycling von Müll, dem Einkauf von ökologisch hergestellten Produkten und der einen oder anderen Fahrt mit dem Fahrrad statt dem Auto wird dem Träger Urlaubszeit gutgeschrieben. Verhält man sich jedoch falsch, resultiert das in Überstunden. Der Träger bekommt den aktuellen Stand in einer Kapsel angezeigt, die an den Tentakeln der Uhr befestigt ist. Das Konzept klingt zunächst wie moderne Sklaverei und es wäre wahrscheinlich genauso effektiv, wenn sich die Tentakel bei falschem Verhalten kurz ein wenig enger ziehen würden.

Es sollte aber sowieso selbstverständlich sein, verantwortungsvoll mit unserem Planeten umzugehen. Da wir aber nunmal Menschen sind und nicht immer sofort verstehen, was wirklich wichtig ist, würde eine Kombination aus Belohnung und Bestrafung wahrscheinlich wirklich den besten Lerneffekt bringen.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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