Praktisches

EggMap ist der wahrscheinlich ungewöhnlichste Stadtplan

EggMap
EggMap
Geschrieben von Oliver

Wer gerne Städtereisen macht und in den Straßen der unbekannten Metropole nicht versehentlich verloren gehen will, greift entweder auf den klassischen Stadtplan aus Papier oder aber auf das Smartphone mit App zurück. Eine weitere sehr innovative Alternative ist die EggMap des ungarischen Produkt-Designers Denes Sator.

EggMap Reiseführer braucht keinen Akku

Die Egg-Map hat gegenüber dem Smartphone einen großen Vorteil: Sie benötigt keinen Strom! Ein leerer Akku kann also nicht dafür sorgen, dass man im Großstadtdschungel plötzlich ohne Orientierung dasteht. Die EggMap ist weich und hat in etwa die Größe eines herkömmlichen Tennisballs und lässt sich folglich ganz einfach im Rucksack verstauen. Im Inneren von Denes Sators EggMap befindet sich ausschließlich Luft.

EggMap

Einfach zwischen den Fingern quetschen

Auf dem Konzept von Sators EggMap ist die Stadtkarte von Budapest abgedruckt. Allerdings sind die Straßen und Symbole im Normalzustand nur schwer zu erkennen. Mit einem simplen Trick lässt sich die Karte aber vergrößern: Wird die EggMap zwischen den Fingern gequetscht, tritt der Teil, den man gerne vergrößert sehen möchte, wie eine Blase heraus. Die meisten von Euch werden diesen Effekt wahrscheinlich von einem Luftballon oder einer Wasserbombe kennen. Die einzelnen Stadtviertel hat der Designer zudem farblich unterschiedlich gekennzeichnet.

Serienproduktion offenbar schon geplant

Aktuell handelt es sich bei der EggMap nur um ein Konzept, das aber offenbar in nicht allzu ferner Zukunft in Serie gehen soll. Zumindest hat der Designer bereits eine Facebook-Seite zu dem Projekt eingerichtet, auf dem in Kürze nähere Informationen für Interessierte gepostet werden sollen. Wir sind gespannt ob es mit der Produktion klappt und würden die praktische Stadtkarte natürlich sofort ausprobieren.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.