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Eggasus: Retro-Elektroauto kommt in Eiform

Seit April ist das Stadtbild mit Renaults Elektroauto Twizy um eine Kuriosität reicher. Der kleine Öko-Flitzer für zwei Personen ist weder Auto, noch Roller, sondern irgendwas dazwischen. Wer schon über die Anschaffung eines Twizy nachgedacht hat, für den kommt vielleicht auch der Eggasus in Frage. Das Mini- Elektroauto für eine Person sieht aus, als wäre es einem Sci-Fi-Streifen der 50er-Jahre entsprungen. Ab Herbst soll das gewöhnungsbedürftige Gefährt auf die US- Straßen losgelassen werden. Der Antrieb des Eggasus erfolgt rein elektrisch. Die Reichweite liegt bei rund 80 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit bei 40 km/h. Das sollte für kurze Strecken innerhalb der City ausreichen.

Eggasus macht Parkplatzsuche zum Kinderspiel

Das motorisierte Ei soll vor allem in Großstädten zum Einsatz kommen und die Parkplatzsuche erheblich vereinfachen, schließlich nimmt der Stromer nicht viel mehr Platz weg als eine Telefonzelle. Wahrscheinlich könnte man ihn sogar in einer abstellen. Eine autonome Version des Eggasus soll sich ebenfalls in der Entwicklung befinden. Über eine drahtlose Verbindung sollen sich die kleinen Elektroautos in Zukunft zu Zügen zusammenschließen, um dann gemeinsam zum gewünschten Ziel zu reisen. Wer sich einen Eggasus zulegen möchte, muss rund 5.000 US-Dollar (umgerechnet rund 4.000 Euro) einplanen. Leider ist uns nicht bekannt, ob der Eggasus in Zukunft auch in Europa angeboten werden soll.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.