Grünes

Eco-Neighbuzz: Social-Network für Nachbarn

Eco Neighbuzz

Ich bin mir absolut nicht sicher, ob das Eco-Neighbuzz wirklich eine so gute Idee ist. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen. Eco-Neighbuzz soll quasi ein Social-Network für die eigenen vier Wände sein. Über das Gerät sollen Nachbarn untereinander vernetzt werden. Ist man beispielsweise gerade am renovieren und benötigt noch ein Werkzeug, kann man gleich mal eine Anfrage an alle Nachbarn senden. Denkbar ist auch der Einsatz für Car-Sharing. Man könnte die anderen Nachbarn aber auch informieren, dass man plant eine weitere Strecke mit dem Auto zu fahren und die verbleibenden freien Plätze anbieten. Erhält man eine Anfrage, kann man diese entweder beantworten oder aber ignorieren.

Das Aufzeichnen und Versenden von Voice-Messages soll auch möglich sein. Auch wenn die Idee vom Prinzip her klasse ist, glaube ich nicht, dass das System bei uns Erfolg haben könnte. In den meisten Wohnhäusern ist es doch so, dass sich noch nicht mal unmittelbare Nachbarn kennen. Man mag es anonym. Ob daran ein Social-Network etwas ändern würde? Eco-Neighbuzz nimmt gerade am “Greener Gadgets Design Contest” teil. So richtig grün scheint es mir aber nicht zu sein. Zwar würden sich damit sicher einige sinnvolle Dinge anstellen lassen (wenn alle Nachbarn mitziehen), dafür zieht das Gerät 24/7 Strom aus der Dose. Was haltet ihr vom Eco-Neighbuzz?

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

6 Kommentare

  • […] Hier habe ich etwas Interessantes gefunden: Eco-Neighbuzz nimmt gerade am Greener Gadgets Design Contest teil. Das Projekt ist noch nicht gestartet und es ist fraglich, ob es überhaupt in nächster Zeit kommt, aber interessant finde ich es jedenfalls schon mal. Eco-Neighbuzz soll ein Social Network zwischen Nachbarn einrichten. […]

  • lol. “i need a drill” – leicht zweideutig… So betrachtet könnte das Konzept doch Erfolg haben. Das Internet hält sich schließlich auch nur wegen Porno. ;-)

  • Auch wenns schon her ist, möchte ich an den alten Kurzfilm GoogleEpic erinnern, der hat ein Modell des Twitterings als Gedankenmodell gebracht, das ich sehr interessant finde: Mit Geodaten getaggt, automatisch alle Tweets (das gabs damals so noch gar nicht) aus der Umgebung sehen. Wäre in etwa dasselbe und praktischer, das Handy haben die meisten eh an und dann per Knopfdruck zu sehen, wer ne Mitfahrgelegenheit anbietet oder sucht: das spart CO2 =P oder macht einfach nur Spaß und ist billiger. Wer sich hier um Datenschutz sorgen macht… der soll es dann eben nicht nutzen.

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