Technisches

Duracell MyGrid Ladeplatte ohne Kabelsalat

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Jeder Handybesitzer kennt das Problem: Wenn beispielsweise drei Personen im gleichen Haushalt leben, gibt es dort meistens mindestens drei Handys und somit auch drei (verschiedene) Ladekabel. Dazu kommen dann noch zig Ladekabel von MP3-Playern und anderen Geräten. Doch welches Kabel gehört nun zu welchem Gerät? In dem Kabelsalat ist das meistens gar nicht so schnell herauszufinden. Batterie-Spezialist Duracell hat sich genau diesem Problem angenommen und mit dem Duracell MyGrid eine “Ladeplatte” entwickelt, die per Konduktion arbeitet und eure Gadgets ganz ohne Kabel auflädt. Wir wollten es genau wissen und haben die dünne Platte schon vor ihrer Markteinführung im Oktober getestet.

Aufladen ohne Kabel? Klingt erstmal komisch, funktioniert aber tatsächlich. Dem Starter-Kit des Duracell MyGrid liegen Adapter für Blackberry Pearl und Curve, iPhone und iPod touch sowie Erweiterungen für Nokia-Geräte und Handys und Smartphones, die über einen Micro- oder Mini-USB-Anschluss verfügen, bei. Wir haben das Gerät mit iPhone und iPod touch und einem Nokia-Handy getestet. Zuerst muss die MyGrid-Ladeplatte mit dem Stromnetz verbunden werden. Bei iPhone und iPod touch kommt ein Power Sleeve zum Einsatz, das auf der Hinterseite über einige Kontakte verfügt und einfach über das Gerät gestülpt wird. Danach wird das Gerät mit den Kontakten auf die Platte gelegt und … lädt tatsächlich. Sogar recht fix. Bei den anderen Geräten wird einfach ein passender Adapter in den USB-Anschluss gesteckt. Auch die Adapter verfügen über Kontakte.

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Natürlich konnten wir es nicht lassen und haben mit der flachen Hand auf die Platte gefasst. Wir leben noch! Das System erkennt automatisch, wenn auf die Platte gefasst oder Flüssigkeit verschüttet wird und schaltet sich sofort ab. Bis zu vier Geräte können gleichzeitig auf der Platte geladen werden. Sobald alle Geräte runtergenommen werden, schaltet sich die MyGrid-Platte in den Ruhezustand. Praktisch. Insgesamt ist Duracells MyGrid ein hilfreiches Gadget um nervigen Kabelsalat loszuwerden. Mit rund 80 Euro ist das Starter-Kit aber auch nicht unbedingt günstig und eignet sich wohl nur für Power-Anwender, die wirklich ständig mindestens drei bis vier Geräte auf der Platte liegen haben.

Wie immer werdet ihr das Testmuster Duracell MyGrid in Kürze auf Ausgefallene- Ideen.com gewinnen können. Ihr solltet eure Augen also offen halten!

Duracell MyGrid Ladeplatte ohne Kabelsalat
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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

2 Kommentare

  • Is es denn die Möglichkeit! Kein Kabel mehr?! Na toll! Nur noch einen Adapter. Aber ist es nicht völlig egal, ob ich das passende Kabel nicht finde oder den passenden Adapter? Induktives Laden macht erst Sinn, wenn die Handys den Adapter dazu eingebaut haben.

  • Nun ja, das ist schon richtig, wobei die Adapter wirklich klein sind und schön auf der Platte aufbewahrt werden können. Aber da gibt es ja auch noch das Steckdosenproblem. Vier Ladekabel lassen sich selten in eine Dose quetschen. Natürlich: Mehrfachstecker wäre eine Lösung, aber die ist auch nicht immer vorhanden. Ist insgesamt praktisch, aber leider zu teuer für den Hausgebrauch.

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