Praktisches

DreamMe projiziert Smartphone-Display unter die Decke

DreamMe
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Geschrieben von Oliver

Statt eines klassischen Weckers liegt heute das Smartphone auf dem Nachttisch und übernimmt das Wecken. Wahrscheinlich werden die meisten von Euch ab und zu wach und sehen dabei nach, wie spät es ist und ob es sich überhaupt lohnt, sich noch einmal rumzudrehen. Dazu muss man jedoch erst einmal völlig schlaftrunken mit einer Hand das Smartphone finden und einschalten. Bequemer soll das nächtliche Ablesen der Uhrzeit mit dem praktischen Gadget DreamMe werden, für das seine deutschen Erfinder aktuell auf Kickstarter nach Unterstützern suchen.

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DreamMe kommt aus dem 3D-Drucker

Bei DreamMe handelt es sich im Prinzip um eine Linse, die den Bildschirm des Smartphones unter die Decke des Schlafzimmers projiziert. DreamMe wird dazu einfach auf das Display des auf dem Rücken liegenden Smartphones gestellt. Die dazugehörige App sorgt dafür, dass Informationen wie Uhrzeit und Datum groß unter der Decke dargestellt werden und so direkt beim Aufwachen lesbar sind. Neben der aktuellen Uhrzeit kann DreamMe beispielsweise das aktuelle Wetter oder – in der Pro-Version – die Anzahl der Tweets in der Twitter-Timeline unter die Zimmerdecke projizieren. Ob man diese Info mitten in der Nacht benötigt, sei mal dahingestellt. DreamMe kann aber noch mehr als das.

Hilft auch bei Einschlafproblemen

Laut der Beschreibung der Entwickler kann der aus dem 3D-Drucker stammende Smartphone-Projektor auch bei Einschlafproblemen behilflich sein. Dazu projiziert DreamMe Schäfchen unter die Zimmerdecke, die Ihr zählen könnt um so in schneller ins Land der Träume zu gelangen. DreamMe soll mit praktisch jedem Smartphone – inklusive dem neuen iPhone 6S – kompatibel sein. Die DreamMe-App wird für Android und iOS angeboten. Aktuell könnt Ihr Euch DreamMe zum Preis von 18 Euro über Kickstarter sichern. Das Projekt ist bereits erfolgreich finanziert. Der Versand soll im Dezember 2015 anlaufen. Mehr Infos bekommt Ihr auf der DreamMe Website.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.