Technisches

Data Locker: Festplatte mit Selbstzerstörung

Data Locker: Festplatte mit Selbstzerstörung

Hand auf’s Herz: Wir haben doch alle Daten auf unseren Festplatten, die nicht unbedingt für jedermanns Augen bestimmt sind. Ob das nun irgendwelche Doku- mente, Bankdaten oder private Fotos und Filme sind, die Daten gehen halt einfach niemanden außer einen selbst etwas an. Wer seine Daten effektiv schützen möchte, der muss sich entweder ein gutes Versteck suchen, das kein Einbrecher findet, oder aber auf eine High-Security-Lösung ala James Bond setzen. Mir ist da eine Lösung unter die Augen gekommen, die den Tech-Gadgets aus den Agenten- filmen schon relativ nahe kommt. Die externe Festplatte Amacom Data Locker von Origin Storage kann per USB an Notebooks und PCs angeschlossen werden und schützt die gespeicherten Daten mit mehreren Sicherheits- und Verschlüsse- lungsmechanismen. Das ist aber noch nicht genug Sicherheit: Um an die gespei- cherten Daten zu kommen, muss man eine individuelle, bis zu 18-stellige, PIN über den Touchscreen des Geräts eingeben.

Passwortknacker haben keine Chance: Wer den PIN nicht kennt und mehrfach falsch eingibt, der aktiviert den “Selbstzerstörungsmechanismus” der Festplatte. Nein, sie sprengt sich natürlich nicht in die Luft, das wäre sicher zu viel des Guten, aber immerhin wird sie automatisch dauerhaft gesperrt und muss komplett neu formatiert werden, bevor man sie wieder benutzen kann. Die Daten sind dann natürlich vollständig gelöscht. Zur Verschlüsselung setzt die Data Locker auf eine Hardware-basierte Verschlüsselung mit AES. Data Locker gibt es in den Kapazi- täten 160, 320 und 500 Gigabyte. Eine Installation wird laut dem Hersteller nicht nötig. Einfach per USB anschließen und fertig. Die Preise fangen bei 250 Euro plus MwSt. für 160 Gigabyte an.

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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

3 Kommentare

  • Man sollte sich immer vor Augen haben, dass bei Hardware-Fehlern der Festplatte wahrscheinlich keine Datenrettungsmöglichkeit mehr besteht.

  • Mir wäre es lieber, die Platte würde mit PIN arbeiten und wenn diese falsch eingegeben wurde, wird erstmal die Verschlüsselung aktiviert und nicht gleich zur Formatierung gezwungen.

  • Oh je, wie schnell ist mal ein Passwort vergessen oder falsch eingegeben im Streß. Nein, so eine Funktion wäre gar nichts für mich. Selbst mein Blackberry mit 10 Versuchen habe ich schon mehrmals gesperrt.

    Festplatten kann man fast immer retten lassen. Es ist immer nur eine Frage des Preises.

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