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Creative ZEN X-Fi: Informationen zu Creatives erstem Wi-Fi Mediaplayer im Netz aufgetaucht

Creative Zen FX-IWenn man sich die Bilder von Creatives neustem Angriff auf Apple, dem Creative ZEN X-Fi so ansieht, dann lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem iPhone und dem iPod Touch nicht verleugnen. Das Design ist eben gefragt. Eigentlich sollten die Bilder und Details zum schicken, mit Chrom und Aluminium umrandeten Creative-Mediaplayer noch gar nicht an die Öffentlichkeit geraten. Auf der Website Epizenter tauchten sie aber dennoch auf. Laut den Dokumenten wird der Creative ZEN X-Fi über ein Pad mit neun Buttons verfügen, mit dem man die Möglichkeiten des integrierten Wi-Fi erst so richtig auskosten kann. So soll auf Gerät Instant Messaging per Windows Live und Yahoo Messenger möglich sein. Die Bedienung erfolgt über das Pad. Einen Touchscreen gibt es aber nicht. Die Buchstaben werden in der Art einer Telefontastatur über das Pad eingegeben. Power-SMS-Versender dürften damit also sehr schnell klarkommen. Die Stärken des Creative ZEN X-Fi liegen aber in den Media-Sharing-Optionen: Per Wi-Fi kann der ZEN X-Fi Inhalte aus dem heimischen Netzwerk wiedergeben, aber auch unterwegs auf einen Public Home Server zugreifen, mit dem man von jedem Wi-Fi Hotspot aus auf seine persönlichen Medien zugreifen kann.

Wie der Name der Geräts schon vermuten lässt, setzt der Creative ZEN X-Fi die X-Fi-Audio-Technologie von Creative ein, die auch in den Soundkarten des Unternehmens verbaut ist. Damit soll es möglich sein, verlorene Details in MP3s wiederherzustellen. Aber auch Soundeffekte wie der Konzert-Modus, mit dem man selbst mit aufgesetzten Kopfhörern meint, dass die Musik vor einem spielt, können so realisiert werden. Den vom ZEN bekannten SD-Card-Slot wird es auch im X-Fi geben. Auch auf eingebaute Lautsprecher muss man nicht verzichten. Noch gibt es kein Datum für die Veröffentlichung des Creative ZEN X-Fi, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass das Gerät schon in Kürze offiziell angekündigt wird.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.