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Celery: So kann Oma per Fax twittern

Celery: So kann Oma per Fax twittern

E-Mail-to-Fax ist ja nun nichts Neues mehr. Die klobigen Fax-Maschinen werden immer mehr von der E-Mail abgelöst, was ja auch angesichts des Papierver- brauchs und der Zeiteinsparung durchaus sinnvoll ist. Trotzdem gibt es immer noch zahlreiche Services, die den Versand von E-Mails auf’s Fax anbieten. Einer davon ist der US-Anbieter Celery, der nun auf die gewitzte Idee kam, das Fax mit Twitter, Facebook & Co. zu verbinden. Ein Beispiel: Die Oma kennt sich nicht mit Computern und dem Internet aus – von E-Mails hat sie erst recht keine Ahnung. Dafür kann sie aber problemlos ein Fax bedienen. Die Oma möchte aber nun stets auf dem Laufenden sein, was die Kinder und Enkel gerade tun.

In diesem Fall kann sie beispielsweise die Updates von den Twitter-Accounts der Kinder per Fax abonnieren und bekommt diese – immer wenn es welche gibt – frisch als Fax geschickt. Bei fleißigen Tweetern kann sich Oma also schon mal täglich eine Packung Papier neben das Fax legen. Oma könnte sogar RSS-Feeds ihrer Lieblings-Zeitung abonnieren und die News so direkt per Fax bekommen. Eine besser informierte Oma dürfte dann wohl kaum noch zu finden sein. Sie kann sich ebenso einen eigenen Twitter-Account anlegen und dann Tweets per Fax absenden. Gut, das ist ein bisschen sehr Old-School, aber es funktioniert – laut Celery. Sogar mit handgeschriebenen Texten. Ökologisch gesehen ist der Twitter-via-Fax-Service absoluter Quatsch. Für die Einbeziehung der älteren Generation in die tägliche Kommunikation macht es aber Sinn.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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