Ausgefallenes

Carnivorous Clock: Fliegen liefern Strom für Uhr

Carnivorous
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Geschrieben von Oliver

Tierfreunde, die nicht mal einer Fliege ein Bein krümmen könnten, sollten bei dieser Uhr wohl besser wegsehen. Die Carnivorous Clock ist mit einem großen Laufband ausgestattet, auf dem sich klebriger Honig befindet. Darauf sollen sich – wenn es nach dem Wunsch ihres Erfinders geht – einfache Fliegen verfangen. Diese werden dann weitergeleitet und fallen schließlich unten in einen kleinen Shredder, wo sie zerkleinert und einer Brennstoffzelle zugeführt werden. Diese erzeugt den Machern zufolge gerade ausreichend Energie, um die kleine LCD-Uhr an der Unterseite zu versorgen. Für das Laufband benötigt man immer noch Strom aus der Steckdose, was das Konzept ein wenig sinnbefreit erscheinen lässt. Aber man sucht nach einer Möglichkeit, um auch das Laufband mit einer Brennstoffzelle zu betreiben. Hierfür werden jedoch einige Insekten mehr benötigt. Für die LCD-Uhr werden 8 Fliegen für 12 Tage Betriebszeit benötigt. Wie die Uhr genau funktioniert, könnt ihr in dem Video unterhalb dieser Zeilen sehen.

Carnivorous Clock: Fliegen liefern Strom für Uhr

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

1 Kommentar

  • Hört sich dumm an aber ist eine gute Idee für ländliche Umgebungen. Dann sterben die Tiere wenigstens nicht ganz sinnlos mit der fliegenklatsche oder klebebändern. Vorraussetzung ist natürlich, dass das laufband auch mit der Brennstoffzelle läuft. Postitver nebeneffekt: man kann schon todgefunde Tiere ebenfalls in die Zelle schmeißen ^^