Grünes

Bulbs Unlimited: Mach dein Licht doch selbst

Bulbs Unlimited
Geschrieben von Oliver

Als Thomas Adison vor über 125 Jahren die Glühbirne erfand, hat er wahrscheinlich überhaupt nicht daran gedacht, dass seine Erfindung irgendwann einmal außerhalb von New York zum Einsatz kommt. Jetzt hat der „Energiefresser“ Glühbirne langsam aber sicher ausgedient. In immer mehr Ländern wird die gute alte Birne verboten. Aber was soll man mit den unzähligen Glühbirnen anfangen, wenn man sie wegen des hohen Stromverbrauchs nicht mehr einsetzen soll? Darüber hat sich anscheinend auch der Lichtdesigner Jörn Kreienbringck Gedanken gemacht und Bulbs Unlimited gegründet. Mit dem System, das Bulbs Unlimited anbietet, lassen sich aus zum Beispiel durchgeknallten Glühbirnen komplett neue Lichtobjekte entwerfen. Statt im Müll zu landen bekommen die Birnen so eine zweite Chance. „Creacyclen“ nennt das Kreienbringck. Wie funktioniert’s? Im Prinzip ganz einfach: Auf der Website bietet Bulbs Unlimited verschiedene Paket an, die für den Bau von ein, zwei oder drei Lichtobjekten ausreichen. Mit dem „Inkubator“, einer mitgelieferten Schablone, markiert man die Verbindungspunkte auf den Glühbirnen, auf die danach so genannte „Snap Buttons“ aufgeklebt werden, mit denen sich die Birnen aneinander stecken lassen. Da man die Snap Buttons so anordnen kann, wie man möchte, lassen sich so unzählige Kombinationen realisieren. Wird die Form langweilig, kann man die Birnen auch einfach wieder auseinandernehmen und neu anordnen. Man kann als Lichtquelle natürlich auch eine Energiesparleuchte nehmen. Wem in Zukunft die Birnen durchknallen, der weiß, wie er sich am besten „creacyclen“ kann. Mehr Bilder und Infos auf Bulbs Unlimited.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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