Grünes Technisches

Asus EcoBook: Richtig Öko geht anders

Asus Bambus Notebook

Vor etwas über einem Jahr haben wir das erste Mal über das Asus Bambus-Notebook berichtet. Damals war das „EcoBook“ nur eine Designstudie, jetzt kommt das Gerät für etwa 2.000 Euro in den Handel. Übrigens kommt das EcoBook noch pünktlich zum Weihnachtsfest, um euer Geschenke-Budget noch mal ordentlich zu strapazieren und euch so auch noch die Möglichkeit zu geben, durch den Kauf mit einem etwas besseren Gewissen in Sachen Klima unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen. Was macht denn das EcoBook eigentlich so „Eco“? Das liegt laut Asus hauptsächlich an den laminierten Bambusstreifen, die auf dem Displaydeckel, der Handauflage, Tastatureinfassung und der Displayoberseite aufgebracht sind. Das scheint es aber auch schon mit Öko gewesen zu sein.

Es ist zwar eine schöne und sehr löbliche Sache, natürliche Materialien auf Geräte wie Notebooks zu kleben, aber dann gleich mit Öko zu werben, ist schon ein wenig gewagt. Wenn das komplette Gehäuse aus Bambus oder zumindest recycelten Kunststoffen hergestellt würde (war wir mangels Infos von Asus noch nicht wissen), sähe das schon ein wenig anders aus. Auch Tasten aus Bambus wären ja möglich. Über das Innenleben des EcoBooks ist noch nicht viel bekannt. Nur, dass es ein 12 Zoll Display haben und 1600 Gramm wiegen wird. Vielleicht entpuppt sich das EcoBook ja noch als Stromsparwunder? Wunschdenken. Schade, das Konzept hätte man auch konsequenter umsetzen können. So ist das Asus „EcoBook“ ein schickes Gerät, hat mit Öko aber nicht wirklich viel zu tun.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.