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Apple stellt das iPad offiziell vor

Apple stellt das iPad offiziell vor

Steve Jobs hat heute höchstpersönlich die Spekulationen um das mysteriöse Tablet von Apple beendet und in San Francisco das iPad vorgestellt. Für ihn ist das iPad eines der wichtigsten Produkte seiner Karriere – ein „magical and revolutionary product“ eben. Das iPad sieht auf den ersten Blick aus wie ein überdimensionales iPhone und verfügt über ähnliche Qualitäten. Im Herzen des iPads arbeitet ein neu entwickelter Apple A4-Chip mit 1 Gigahertz. Das Display bietet mit 10 Zoll (25 Zentimeter Diagonale) reichlich Platz für Videos in HD- Qualität und YouTube-Clips. Als Festplatte dient ein Flashspeicher (SSD) mit 16, 32 oder 64 Gigabyte. Was nicht direkt auffällt, ist die Tatsache, dass das iPad gerade mal 1,27 Zentimeter dünn ist und mit 680 Gramm bequem in der Hand liegt.

Die Datenübertragung läuft entweder über Bluetooth oder aber per Wifi. Mit einer vollen Akku-Ladung hält das iPad etwa zehn Stunden durch. Im Stand-by-Modus sollen es sogar 30 Tage sein. Wie das iPhone verfügt auch das iPad über die typische Wölbung auf der Rückseite, einen Kompass sowie einen Bewegungs- sensor. Als Betriebssystem dient das iPhone Os. Bereits für das iPhone erworbene Apps lassen sich per iTunes auf dem iPad synchronisieren. Dank seines Multi-Touch-Displays ist es auch auf dem iPad möglich, den Finger als Mauszeiger zu benutzen, mit zwei Fingern Fotos zu drehen, hin und her zu schieben oder zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Das iPad soll in sechzig Tagen auf den US-Markt kommen und in der 16-GB-Variante 499 US-Dollar kosten. Für die 64-GB-Version werden 829 US-Dollar fällig.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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