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Analog Memory Desk speichert handschriftliche Notizen

Analog Memory Desk
Analog Memory Desk
Geschrieben von Oliver

Die amerikanische Designstudentin Kirsten Camara hat sich Gedanken darüber gemacht, wie wir uns an Dinge aus der Vergangenheit erinnern. Wenn wir einen Computer benutzen, lassen sich – Backup vorausgesetzt – leicht die vergangenen Jahre nachvollziehen. Anders sieht es häufig bei handschriftlichen Notizen aus. Oder hebt Ihr Eure Post-its über Jahre auf? In der Regel landen die kleinen Haftzettel, auf denen man nur schnell einen Termin oder eine Telefonnummer notiert hat, kurze Zeit später im Papierkorb. Mit dem Analog Memory Desk von Kirsten Camara bleibt garantiert jede Kritzelei für Jahre erhalten. Dafür sorgt eine unglaublich lange Papierrolle.

Analog Memory Desk

Analog Memory Desk vergisst nichts

Bei Camaras Analog Memory Desk handelt es sich im Prinzip um einen Schreibtisch mit analoger Speicherfunktion. Links und rechts unter dem Schreibtisch befinden sich zwei Walzen, auf die eine Rolle Papier gespannt ist. Das Papier wird von links nach rechts über den Tisch geführt und dient praktisch als Schreibtischunterlage, auf der nach Belieben herumgekritzelt werden kann. Sobald die gesamte Fläche mit Terminen, Telefonnummern, Krakeleien und anderen Dingen zugepflastert ist, betätigt man einfach den Hebel einer der Walzen und dreht das Papier damit ein Stück weiter.

Analog Memory Desk

Kurbeln und schon man hat wieder Platz für Notizen

Die Idee hinter dem Analog Memory Desk ist natürlich, dass er nichts vergisst. Kommt es also dazu, dass man eine einige Wochen alte Notiz wiederfinden muss, stellt das kein Problem dar. Einfach an der Kurbel drehen und schon hat man die Infos wieder. Angst, dass das Papier ausgehen könnte, muss man bei dem Tisch nicht haben. Laut der Designerin ist die Rolle etwa einen Kilometer lang. Das sollte für einen Haufen Notizen ausreichen. Den Tisch kann man leider nicht als fertiges Produkt kaufen. Kirsten Camara hat den Bauplan jedoch unter die Creative Commons Lizenz zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass jeder den Tisch nachbauen darf. Den Bauplan und weitere Fotos des Analog Memory Desk findet Ihr auf der Website der Designerin.

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Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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