Praktisches

Amabrush – die erste vollautomatische Zahnbürste

Amabrush - automatische Zahnbürste
Amabrush - automatische Zahnbürste
Geschrieben von Oliver

Mindestens drei Minuten soll das Zähneputzen dauern, um ein gutes Mundgefühl zu erhalten und sämtliche Bakterien aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Doch was, wenn das gleiche Ergebnis innerhalb von 10 Sekunden zu erreichen wäre? Genau das soll das Zahnputz-Gadget Amabrush fertigbringen. Die Zahnbürste im Stil eines Boxer-Mundschutzes wird einfach in den Mund gesteckt und erledigt den Rest von selbst. Schon bald könnte sie auf den Markt kommen.

Die erste (voll-)automatische Zahnbürste

Ob manuell, elektrisch oder mit Ultraschall – Zahnbürsten gibt es viele, doch das Zähneputzen nimmt einem keine davon ab. Nach jedem Essen heißt es deshalb mindestens drei Minuten putzen, damit Plaque und Karies keine Chance haben. Amabrush, das auf Kickstarter nach Unterstützern sucht, will nun alles, was wir über das Zähneputzen gelernt haben, über den Haufen werfen. Das kleine High-Tech-Gerät, das an den Mundschutz eines Boxers erinnert, wird lediglich in den Mund gesteckt und per Knopfdruck eingeschaltet. Die rundherum angeordneten Bürsten beginnen dann im Mund zu vibrieren und sollen die Zähne so gründlich reinigen wie normale Bürsten.

Zahnpasta bringt Amabrush schon mit

Die Zahnpaste bringt Amabrush gleich mit. Eine kleine Kapsel enthält die Reinigungsflüssigkeit, die automatisch dosiert wird. Noch nicht einmal darum muss man sich also kümmern. Allerdings müssen die Kapseln von Amabrush nachgekauft werden. Ein Vorteil ist, dass Amabrush mit mehreren Mundstücken funktioniert. Somit brauchen Paare oder Familien nur eines der Geräte mit mehreren Mundstücken zu kaufen. Die Expertise hat der Erfinder der automatischen Zahnbürste, Marvin Musialek, durch mehrere Jahre Arbeit im Bereich der Medizintechnik gesammelt.

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Der nächste Millionenerfolg auf Kickstarter?

Auf Kickstarter ist das Gadget drauf und dran, zum nächsten Millionenerfolg zu werden. Denn statt der ursprünglich angepeilten 50.000 US-Dollar sind zum Zeitpunkt dieses Artikels schon mehr als 700.000 US-Dollar auf dem Konto der Entwickler eingegangen. Und bis zum Ende der Kampagne sind es noch 25 Tage. Es spricht also alles dafür, dass Amabrush in Produktion gehen wird. Preislich müssen Käufer mit 79 Euro für Amabrush inklusive eines Mundstücks rechnen. Eine Kapsel Zahnpaste ist bereits enthalten und hält den Entwicklern zufolge etwa einen Monat. Danach können die Kapseln im Abo für je drei Euro nachbestellt werden.

Im Video könnt ihr euch das Zahnputz-Gadget in Aktion ansehen. Was haltet ihr von der Idee? Würdet ihr eure Zahnbürste gegen dieses Gadget ersetzen oder bleibt ihr lieber doch bei der althergebrachten Variante der alltäglichen Zahnpflege? Schreibt es uns unten in die Kommentare und teilt diesen Artikel bei Gefallen mit euren Freunden! Hier gelangt ihr zum Crowdfunding-Projekt auf Kickstarter.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.

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