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Alcoho-Lock: Fahrradschloss lässt Dich nur nüchtern fahren

Alcoho-Lock
Alcoho-Lock
Geschrieben von Oliver

Wer nach einem oder zwei Gläsern Bier das Auto stehen lässt und die Heimfahrt stattdessen mit dem Fahrrad antritt, ist zwar bis zu einem gewissen Promillewert rechtlich auf der sicheren Seite. Richtig wäre es jedoch, nach dem Genuss von Alkohol in jedem Fall zu Fuß zu gehen oder gleich ein Taxi zu rufen. Das von dem japanischen Fahrradhersteller Koowho entwickelte Gadget Alcoho-Lock will dem angeheiterten Fahrradfahren jetzt generell einen Riegel vorschieben.

Alcoho-Lock

Alcoho-Lock lässt Radfahrer ins Schloss pusten

Bei Alcoho-Lock handelt es sich um ein stabiles Fahrradschloss mit einer Zusatzfunktion – einem Alkoholtester! Wer seinen Drahtesel neben dem Biergarten abgestellt hat und nach einem geselligen Abend wieder nach Hause radeln möchte, muss zuerst in den Alcoho-Lock pusten. Übersteigt der Alkoholwert im Atem einen vorgegebenen Wert, bleibt der Alcoho-Lock verschlossen und kontaktiert automatisch über eine dazugehörige App einen zuvor festgelegten Kontakt. Dieser hat nun die Möglichkeit, das Schloss aus der Ferne zu öffnen oder aber den beschwipsten Radler davon zu überzeugen, das Rad besser stehen zu lassen.

Praktisches Fahrrad-Gadget kostet 250 US-Dollar

Neu ist die Idee, vor Fahrtantritt einen Alkoholtest durchzuführen, nicht. Aktuell werden in Autos integrierte Atemalkohol-Tester unter anderem in den USA erprobt. Die Verwendung des Alcoho-Locks ist aber absolut freiwillig. Das Schloss selbst besteht aus Aluminium. Der integrierte Tester kann mit einer Akkuladung bis zu 40 Tests durchführen. Geht dem Schloss doch einmal der Strom aus, kann der 800 mAh-Akku mittelt eines Micro-USB-Kabels aufgeladen werden. Wer sich das praktische Fahrrad-Gadget zulegen möchte, muss aktuell noch tief in die Tasche greifen. Der Hersteller ruft für den Alcoho-Lock 250 US-Dollar zuzüglich Versandkosten auf. Unten könnt Ihr Euch ein Video ansehen, in dem die Funktion des Alcoho-Locks demonstriert wird.

Über den Autor

Oliver

Oliver schreibt seit 2004 für Ausgefallene-Ideen. Der Ende der wilden 1970er-Jahre geborene Sauerländer ist mit Atari 2600 und C16 aufgewachsen und wird von allem angezogen, was einen Knopf zum Einschalten hat - sei es auch noch so überflüssig.