Täglich findet man mehr oder weniger kuriose
und verrückte Gifts & Gadgets im Netz. Wir spüren eben diese Ideen auf und präsentieren sie hier
in unserem (ab)normalen Blog! Technik, Design & Kurioses. Gadget-Blog per RSS-Feed!
Von Oliver am 9. April 2008 in Sinnbefreites abgelegt.
Designer Diddo Velema hat ein echtes Endzeit-Gadget entworfen, das ohne Probleme auch an der Wahl zum sinnbefreitesten Gadget des Jahres teilnehmen könnte: Luxus-Gasmasken. Die Masken hat der Designer erstmals auf der diesjährigen Luxus-Messer in Bucharest vorgestellt. Ganz nach dem Motto “Wenn schon sterben, dann aber wenigstens mit Stil!”, sind die Gasmasken mit edlen Steinchen und Gold verziert, damit man so die letzten Augenblicke nach dem finalen Atomschlag wenigstens noch in einem angemessenen Outfit verbringen kann. Gott sei dank handelt es sich bei den Masken noch um kein verkaufsfähiges Produkt, obwohl es sicher Leute geben würde, die so eine Maske kaufen würden. Ein groteske Idee, die zwar in den Bereich Kunst gehen soll, die die Welt aber trotzdem nicht braucht und die daher auch direkt in unserer Kiste für Sinnbefreites landet.
Von Oliver am 5. April 2008 in Sinnbefreites abgelegt.
Unsere asiatischen Freunde überraschen uns immer wieder mit neuen Erfindungen, die bei uns manchmal Erstaunen, manchmal aber auch Kopfkratzen auslösen. Zur letzteren Kategorie gehört dieses Ufocap, das einen herkömmlichen Regenschirm ersetzen soll. Was hier ein bisschen so aussieht wie eine Karnevalsverkleidung, ist tatsächlich ernst gemeint. Außerirdische dürften - wenn es sie denn tatsächlich gibt - ziemlich gekränkt oder zumindest stark irritiert sein, wenn sie so etwas sehen. Eventuell meiden sie unseren Planeten zukünftig einfach, weil sie uns nicht mehr für voll nehmen können. Die Ufocap, so wirbt der Hersteller, soll für alle Outdooraktivitäten geeignet sein, bei denen man einfach keinen Regenschirm halten kann. So zum Beispiel beim Angeln, Wandern, Radfahren oder bei der Arbeit im Freien. Man stelle sich nur mal einen Verkehrspolizisten vor, der den Verkehr mit einem Ufocap auf dem Kopf regelt. Oder die Tour de France, bei der alle Fahrer bei der Bergetappe ein Ufocap tragen. Eine gruselige und zugleich belustigende Vorstellung. Nein, da bleiben wir doch lieber bei dem guten alten Regenschirm, auch wenn man den in der Hand halten muss. Immer noch besser, als sich zum Gespött der Leute zu machen und vielleicht von verärgerten Aliens … read on »
Von Oliver am 2. April 2008 in Sinnbefreites abgelegt.
Die Welt ist schlecht: Es vergeht kaum ein Augenblick, in dem man nicht Angst vor Massenvernichtungs- und Bio-Chemischen-Waffen haben muss. Auch Kidnapper und Einbrecher scheinen mittlerweile überall zu lauern. Das möchte uns zumindest der Hersteller des „Quantum Sleeper“ eintrichtern. Es gibt mittlerweile eine ganze Industrie, die von der Angst der Leute vor Terrorangriffen lebt. Der „Quantum Sleeper“ ist ein hermetisch abgeriegeltes Bett, das nicht nur bei Angriffen mit Bio-Waffen Schutz bieten soll, sondern auch noch kugelsicher ist. Wer sich einmal in dem Bett verkrochen hat, der muss auf so gut wie nichts verzichten. Von der Toilette über ein PC-System und einem Batterie-Backup-System bis hin zur Gegensprechanlage, O2 Sensor, Rauchmelder, Bewegungsmelder, CD- und DVD-Player und Kurzwellenradio ist so gut wie alles mit dabei. Das Bett erinnert schon sehr an den Film Panic Room. Wer sich gerne in totaler Sicherheit betten möchte, muss etwa 160.000 Dollar dafür bezahlen. Für das gleiche Geld kann man sich aber auch gleich einen Bunker bauen oder aber ein Dauerabo bei einem Psychiater seines Vertrauens kaufen.
Von Oliver am 26. März 2008 in Sinnbefreites abgelegt.
Als ich früher mit meinen Legos spielte, dann fehlte es den kleinen, gelben Kriegern oft an Feuerkraft, wenn sie gegen die übermächtige Playmobil-Armee in den Kampf zwischen Förmchen und Schüppchen im Sandkasten zogen. Klar gab es in einigen Sets Säbel und Pistole, aber wenn es darum ging, die Playmobil-Piraten abzuwehren, musste schon mal ein hinterhältiger Angriff mit einem Chinakracher gestartet werden um den größeren Feind in den Spielzeughimmel zu schicken. Die Anforderungen an die Bewaffnung der Lego-Kämpfer scheinen heute einfach größer zu sein und so lockt man mit Säbel und Pistole einfach kein Kind mehr hinter dem TV hervor. Zumindest scheint es so, sieht man sich das folgende Angebot an. Die (natürlich) amerikanische Firma BrickArms rüstet die Legos jetzt in feinster US-Manier bis zum Hals auf. Ab einem Dollar kann man praktisch den kompletten Afghanistankonflikt oder den Zweiten Weltkrieg nachspielen. An Bewaffnung gibt es von der Uzi über Granaten bis hin zum Raketenwerfer alles, was man für den kleinen Krieg zwischendurch braucht. Ich bleibe dann doch lieber … read on »
Von Melanie am 15. März 2008 in Sinnbefreites abgelegt.
Telefonieren kann ja so anstrengend sein und auch die armen Finger sind damit ungemein belastet, da ist es doch praktisch, wenn es solche kleinen Accessoires wie das TAD gibt, das hier Abhilfe schaffen kann und lästige Dinge wie Telefonieren immens erleichtert. Für all die, die noch niemals etwas von TAD gehört haben: Das ist ein Silikonring mit einem Loch in der Mitte, in das einer von drei Aufsätzen eingesetzt werden kann und zwar am besten das, was für die geplante Tätigkeit am besten geeignet ist. So ist der spitz zulaufende hilfreich bei Touchscreens und der runde am besten beim Tippen. Wofür das gut sein soll? Naja, mit dem TAD am Finger ruiniert man sich z.B. nicht die sündhaft teuren Designernägel und wer feinmotorisch nicht so begabt ist, trifft dank TAD garantiert jede Taste. Angeblich sollen auch arthritisgeplagte Menschen so wieder leichter Tasten bedienen können und darüber hinaus schützt TAD über den Ringfinger gezogen sogar den Ehering beim Sport. Suuuper! TADs sind in drei verschiedenen Größen und in mehreren Farben erhältlich, online verfügbar und kosten pro Stück etwa 4 Euro.
Von Oliver am 10. März 2008 in Sinnbefreites abgelegt.
Wir haben ja schon viel gesehen an bekloppten Fitnessgeräten, und immer wenn wir meinen, nun ist in diesem Bereich das Maximum an Sinnlosigkeit und Absurdität erreicht, läuft uns ein neues Fundstück über den Weg, das unsere Hoffnungen zunichte macht. So auch im Fall des „Perfect Hawaii Chair” – wobei wir uns diesmal sicher sind, dass dieses „Trainingsgerät” schwer zu toppen sein wird. Laut Hersteller vereint der Hawaii Stuhl die uralte Kunst des Hula mit einem patentierten (Achtung!) Hula-Motor mit 2800 Umdrehungen pro Minute. Und der sorgt dank der ausgeklügelten Bewegungen, die man auf dem Stuhl sitzenderweise vollführt, für eine schlanke Taille und immenser Fettverbrennung, für die man außer sitzen, die Hüfte geschwungen bekommen und dabei total bescheuert aussehen, nichts tun muss. Einfach im Gebrauch, platzsparend und einsetzbar für die ganze Familie soll er sein – natürlich, wer blamiert sich vor den Lieben schon gerne alleine… Und selbst die Oma kann auf dem Hawaii Chair gerne und gut die Hüften kreisen lassen, denn das stärkt dem Hersteller zufolge ihre Vitalität ohne anstrengendes Training. Hoffentlich hält die künstliche Hüfte.
Also Leute, einfach Platz nehmen, je nach Wunsch die Geschwindigkeit einstellen und darauf warten, wie sich der Speck sozusagen per Hula in Luft auflöst. Dabei kann man ganz bequem fernsehen, ein Buch lesen, im Internet surfen oder schon einmal die Nummer für den ärztlichen oder psychologischen Notdienst aussuchen, der unbedingt schnell zur Stelle sein sollte, falls man sich selbst beim Hula’n im Spiegel sieht. Sollten sich trotz des raffinierten Sportkonzepts keine Erfolge einstellen, bietet der Hersteller auf einer 24/7-Hotline Hilfe an – und wer weiß, vielleicht schickt er ja ein paar Aloha-Blumenketten oder schnipselt der Voodoo-Puppe ein paar Pfund Speck ab. Für Beratungsresistente, die jetzt auf stur schalten, sei noch gesagt: Der karibische Schrecken aller Sportwissenschaftler ist gerade im Angebot und für $293.96 zu haben. Lieferbar allerdings nur nach Kanada, Vietnam (?) und die USA. Schade aber auch. via Dvice
Und hier wieder ein Gadget, das definitiv in die Kategore “Sinnbefreites” einzuordnen ist, oder fallen euch auf Anhieb 3 gute Gründe ein, warum man unbedingt einen aufblasbaren Toast braucht bzw. was man mit ihm anstellt!? Während wir noch auf der Suche nach dem Sinn für diese leblose Toastscheibe sind, wird eine abstruse Idee nach der anderen verworfen, denn selbst der unsportlichste Mensch der Welt kann sein Lungenvolumen auch nicht trainieren, indem er eine ca. 15 cm große Toastscheibe aus Vinyl aufpustet. Verkauft werden die Kuriositäten im 2er-Set für $6.50 und vielleicht ist hierfür dann doch ein ganz ganz ganz spezieller Humor oder aber die fürchterlichste Langeweile des gesamten Universums vonnöten, um an diesem Ding Freude zu haben. Oder aber man wartet auf die aufblasbare Leberwurst und ebensolche Marmeladehäufchen, dann kann man jederzeit und überall die Unterwegs-Variante von Tic-Tac-Toast spielen.