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Battle Beetles: Ferngesteuerter Kampf der Käfer

Von Melanie am 30. Dezember 2007 in Kurioses und Tierisches abgelegt.

Wenn ihr denkt, am besten lernt man Wissenswertes über Tiere aus dem Fernsehen, dann sei euch gesagt: Nein! Denn wie sagte Oma schon: Probieren geht über studieren! Und damit wir jetzt endlich wissen, wie sich Käfer gegenseitig bekämpfen um die Herrschaft über die Insektenwelt an sich zu reißen, gibt es die RC Battle Beetles von Sega. Mit der Fernsteuerung kann man den Käfer in jede nur denkbare Richtung bewegen und sogar einen Fühler einzeln steuern, um den Angreifer wegzuschubsen. Zwischen den Kämpfen oder außerhalb der Saison sollte der Käfer nicht aus dem Training kommen, damit im Falle eines Falles (ein anderes Insekt strebt die Weltherrschaft an oder andere Katastrophen) die nötige Fitness sichergestellt ist. Hierfür ist der Trainingsmodus ideal geeignet. Die Battle Beetles sind in verschiedenen Versionen erhältlich und kosten pro Stück $44.50. Wie die kleinen Kämpfer in Aktion aussehen, kann man auf der Produktseite bestaunen.

käferkampf

Ayur Chair: Der Weg ist frei - für die Luft

Von Oliver am 29. Dezember 2007 in Kurioses abgelegt.

Ayur ChairDieser Stuhl, Ayur Chair genannt, sieht nicht nur ziemlich komisch aus, nein, er kostet auch noch eine ganz Stange Geld: $500 Dollar soll man für das ganz neue Sitzerlebnis auf den Tisch legen. Was bekommt man dafür? Nun, der Ayur Chair soll die Lendenwirbelsäule entlasten, sieht aber vielmehr so aus, als würde er eher etwas anderes entlasten, bzw. durchlassen. Gemeint ist natürlich die Luft, die dem einen oder anderen Kollegen im Büro natürlich völlig unabsichtlich nur ab und an mal durch den Hosenboden entweicht. Die geteilte Sitzfläche lädt gerade zu der Annahme ein, dass der Stuhl eher das ungehinderte Entweichen von Luft unterstützt, als dass er die Lendenwirbelsäule entlastet. Im Test hat er anscheinend auch 8 von 10 Punkten erhalten. Welcher Test das war, weiß ich nicht. Wer gerne wissen möchte, was man mit dem Ayur Chair noch alles anstellen kann, der muss sich auf der Website des Herstellers schlau machen.

Überfahrene Plüschtiere von Roadkilltoys

Von Melanie am 14. Dezember 2007 in Kurioses und Sinnbefreites abgelegt.

Plüschtier von RoadkilltoysFür empfindsame Kinderseelen ist dieses Plüschtier ganz sicher nicht geeignet, zumindest gibt es sicherlich viele, die beim Anblick eines plattgefahrenen Tieres, bei dem die Gedärme aus dem Körper quellen, von einem traumatischen Erlebnis sprechen würden. Der Hersteller dieses doch sehr kuriosen weil überfahrenen Plüschtiere äußert sich hierzu nicht, sondern beschreibt lieber die Materialien, aus denen die Plüschtiere hergestellt wurden, damit sie möglichst “squidgy” aussehen und sich ebenso anfühlen (squidgy ~ matschig). Für das extra Gewicht sind die Plüschtiere mit kleinen Kügelchen befüllt, so dass sie richtig schlaff herunterhängen. Dank der Reißverschlüsse an den Seiten kann man selbst entscheiden, wie viele Innereien nach außen quellen. Der Hersteller ist der Meinung, dass man diese Tiere - anders als die echten überfahrenen - gerne mit nach Hause nimmt und sie auf dem Bett aufbaut. Naja. Wir nicht. Für alle mit Sinn für’s Makabre gibt’s das überfahrene Plüschtier für umgerechnet 38 Euro.

Briefmarke mit interaktivem Internet-Link

Von Melanie am 6. November 2007 in Kurioses abgelegt.

briefmarkeDiese Schweizer Sondermarke für 1 Franken ist etwas ganz besonderes, denn neben dem Motiv aus dem Wintersport enthält sie einen interaktiven Internet-Link. Das zugrundeliegende System wurde vondem Züricher Unternehmen Connvision entwickelt und heißt “Mobile Tagging”. Es funktioniert über einen grafischen Code, der in die Briefmarke integriert ist und der über die Kamera eines Handys eingelesen werden kann. Dieser Code wird als “BeeTagg” bezeichnet. Mittels einer speziellen Software, die den Code zuordnet, wird die entsprechende Website geöffnet. In diesem Fall handelt es sich um eine Website von Schweiz Tourismus, auf der die Besucher ein Gewinnspiel erwartet. Laut Connvision ist dies die erste Briefmarke, bei der das Mobile Tagging eingesetzt wurde, denkbar sind auch Anzeigen, Broschüren, Visitenkarten oder sogar T-Shirts, die BeeTaggs enthalten.

Cardstacking: Hochhäuser im Kartenformat

Von Oliver am 6. November 2007 in Kurioses abgelegt.

bryan berg

Bryan Berg (der Cardstacker) liebt Karten und kann ziemlich unglaubliche Dinge mit ihnen anstellen. Nein, dieser Artikel hat nichts mit Pokern zu tun, es geht um Kartenhäuser - sogar ziemlich große Kartenhäuser. Was der eine oder andere gerne mal als Zeitvertreib am Tresen seiner Stammbar macht, hat Bryan zur Perfektion getrieben. Er hält den Weltrekord für das höchste Gebäude, das nur mit Karten erbaut wurde. Einen echten Wettbewerber scheint es nicht zu geben und so übertrumpft sich der Texaner in unregelmäßigen Abständen halt immer selbst. Den ersten Rekord gab es 1992 im Alten von 17 Jahren. Berg verwendet für seine Kreationen weder Klebeband noch andere Hilfsmittel. Für seinen aktuellen Weltrekord hat er 1.800 Kartenspiele verbaut. Da könnte man sich wirklich fragen, ob er nichts besseres zu tun hat. Hat er anscheinend wirklich nicht. Bei mir hat es maximal zu einer dreistöckigen Pyramiede gereicht, dann musste ich entweder immer niesen oder jemand in meiner Nähe hatte einen spontanen Anfall von Keuchhusten. Die Videos nach dem Sprung solltet ihr euch unbedingt ansehen, da gibt es doch noch was zum Thema Poker. … read on »

Schwarze Zahnpasta mit Kohle

Von Melanie am 5. November 2007 in Häusliches und Kurioses abgelegt.

zahnpastaZugegeben, diese koreanische Zahnpasta sieht alles andere als appetitlich aus und irgendwie kommen auch Zweifel auf, wie eine schwarze Zahnpasta die Zähne sauber und vor allem weiß machen soll. Kundenberichten zufolge, soll dies aber nicht das Problem sein, sondern vielmehr die Überwindung, eine Zahnpasta in dieser Farbe überhaupt in den Mund zu nehmen. Die schwarze Farbe stammt von der Kohle, die ein Bestandteil der Zahnpasta ist und deren reinigende Eigenschaften auch bei der Zahnpflege von großem Nutzen sein soll/kann. So der Hersteller. Naja, zumindest als Scherzartikel wäre sie bestimmt zu gebrauchen, theoretisch. Über Testberichte der Zahnpasta (beim Zähneputzen, nicht als Scherzartikel!) würden wir uns sehr freuen, leider findet sich in unserer Redaktion niemand, der diese Pasta in die Nähe seiner Zähne lassen würde.

Die geheime Geschichte der Video-Games: Pac Gentleman anno 1880

Von Oliver am 5. November 2007 in Kurioses abgelegt.

Doktor A baut handgefertigtes, nicht ganz alltägliches Spielzeug - und was für welches! Bei den Stücken ist mir spontan die Kinnlade aus dem Kiefer gefallen! Da ist zum Beispiel die wahre und unverfälschte Geschichte der Videospiele: Pac Gentlemen anno 1880. Doktor A schreibt über den historischen Automaten: “When this game was first released in 1880 it was so hugely popular in taverns and inns that the bank of England was forced to mint more threepenny bits to keep up with demand. The game was created by messrs Nam & Nam and Co. as a novelty pastime for the masses. Outdoing the previous top public house game of Shove Ha’penny.” Einige Stücke, die er bei seiner ersten Ausstellung in Santa Cruz vorstellte, gibt es hier zu bestaunen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. November im Cardboard Spaceship in Kalifornien (USA). Doktor A’s Kunst kann man aber nicht nur in der Ausstellung bestaunen, sondern auch kaufen.

Pac Gentleman