GPS Mail Logger - Wie man ohne Online-Tracking per GPS die eigene Post verfolgen kann
von Oliver am 23. April 2008 in Technisches geschrieben.
FedEx, UPS, DHL, die Deutsche Post - alle bieten die Möglichkeit eines Online-Trackings, bzw. eine Sendungsverfolgung per Internet an. Wem das zu ungenau ist oder wer meint, dass die angegebenen Daten irgendwie nicht stimmen können, der kann es ja mal mit diesem GPS Mail Logger probieren und dem Boten auf den Zahn fühlen. Wer sehr wichtige Post oder Ware verschickt, die auf gar keinen Fall verloren gehen darf (wie zum Beispiel der Koffer voller Geld nach Liechtenstein), der kann der Sendung so einen GPS Mail Logger beilegen, der allerdings selbst schon ein halbes Vermögen kostet. Knapp $700 Dollar kostet das ultrakleine Gerät, das auch mit Google Earth funktioniert. Die Batterien in dem Gerät reichen für eine zweiwöchige Reise im “Tilt-Mode”. In dem werden nur dann Updates an den Absender gesendet, wenn sich die Sendung auch tatsächlich bewegt. Es ist aber auch möglich, sich alle 2, 5 oder 10 Minuten die aktuelle Position durchgeben zu lassen. In dem Fall ist aber schon nach 20 Studen Sendeschluss. Der Weg, den die Sendung bis zum Ziel zurückgelegt hat, wird außerdem auf eine MicroSD-Karte gespeichert, sodass man sich später auch noch davon überzeugen kann, ob der Bote zwischendurch einige Sonderstopps eingelegt hat oder direkt zum Ziel gefahren ist. Trotz der ganzen Funktionalität kann der GPS Mail Logger eines nicht: Die Sendung vor Verlust schützen. Wird der Koffer voller Geld also an der Grenze zu Liechtenstein von Finanzminiter Peer Steinbrück abgefangen, weiß man zwar wo er ist, das Geld ist dafür aber trotzdem weg.




