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Für Ordnungsfanatiker: Mit dem PowerBlock den Kabelsalat diskret verstecken

Von Melanie am 30. Dezember 2007 in Häusliches abgelegt.

Technik-Junkies haben immer das gleiche Problem: Zu viele Kabel in der Wohnung. Und die stellen nicht nur Stolperfallen dar, sondern sehen in ihrem Gewirr auch nicht besonders schön aus. (Wer übrigens das Geheimnis lüften kann, warum selbst ordentlich sortierte Kabel schon nach kürzester Zeit wieder so aussehen, als hätte ein Kleinkind an ihnen verschiedenste Knoten ausprobiert, dem wären wir für einen Hinweis sehr dankbar!). Zurück zur Sache, es gibt mehrere Ansätze zur Lösung des Problems, die im Grunde in der Art variiert, mit der die Kabel versteckt werden. Anders als bei dem Kabelteppich werden bei dem PowerBlock die Kabel nicht unter den Teppich gekehrt, und es ist auch nicht nötig, einen anderen Bodenbelag herauszureißen oder zu lockern, sondern die Kabel werden einfach hinter einer diskreten weißen Box verborgen. So einfach kann Innovation sein. Besonders praktisch ist hierbei der Platz in der Box, in den auch Mehrfachsteckdosen integriert werden können. Vermutlich ist es die schlichte Einfachheit, die fast schon etwas künstlerisch-minimalistisch anmutet, die für Absolument Design den Preis von 115 Euro für den PowerBlock rechtfertigt - auch wenn er Design-Banausen ein bisschen wie ein aufgeklappter, weiß bemalter Pappkarton vorkommen mag.

powerblock

Battle Beetles: Ferngesteuerter Kampf der Käfer

Von Melanie am 30. Dezember 2007 in Kurioses und Tierisches abgelegt.

Wenn ihr denkt, am besten lernt man Wissenswertes über Tiere aus dem Fernsehen, dann sei euch gesagt: Nein! Denn wie sagte Oma schon: Probieren geht über studieren! Und damit wir jetzt endlich wissen, wie sich Käfer gegenseitig bekämpfen um die Herrschaft über die Insektenwelt an sich zu reißen, gibt es die RC Battle Beetles von Sega. Mit der Fernsteuerung kann man den Käfer in jede nur denkbare Richtung bewegen und sogar einen Fühler einzeln steuern, um den Angreifer wegzuschubsen. Zwischen den Kämpfen oder außerhalb der Saison sollte der Käfer nicht aus dem Training kommen, damit im Falle eines Falles (ein anderes Insekt strebt die Weltherrschaft an oder andere Katastrophen) die nötige Fitness sichergestellt ist. Hierfür ist der Trainingsmodus ideal geeignet. Die Battle Beetles sind in verschiedenen Versionen erhältlich und kosten pro Stück $44.50. Wie die kleinen Kämpfer in Aktion aussehen, kann man auf der Produktseite bestaunen.

käferkampf

Wii Gamer Glove: Handschuh ohne Funktion

Von Oliver am 29. Dezember 2007 in Sinnbefreites abgelegt.

wiigloveFür Nintendos Wii wurde schon allerhand unnützes Zubehör entwickelt, dass es einfach jeden Rahmen sprengen würde, über jedes davon zu berichten. Diese Wii Gamer Glove hat sich aber einen Bericht verdient und das nicht etwa, weil er eine besondere Funktion hat, nein, er hat eigentlich gar keine und landet daher direkt in unserer Kategorie für Sinnbefreites. Was macht der Wii Gamer Glove? Nun, eigentlich kann man den Handschuh nur über die Hand ziehen und das Wiimote in die dafür vorgesehene Lasche stecken. Ob die Zielgruppe nun Wii-Junkies sind, die ihr Wiimote überall mit sich herumtragen möchten, oder vergessliche Gamer, die ihr Wiimote andauernd suchen müssen, wissen wir nicht. Damit ist die komplette Funktionalität des Handschuhs auch schon umfassend erklärt. Den gleichen Effekt bekommt man auch mit einem Stück Klebeband hin. Hier gibt es den Wii Gamer Glove zu kaufen. Die Rolle Klebeband gibt es im Praktiker für 50 Cent.

Ayur Chair: Der Weg ist frei - für die Luft

Von Oliver am 29. Dezember 2007 in Kurioses abgelegt.

Ayur ChairDieser Stuhl, Ayur Chair genannt, sieht nicht nur ziemlich komisch aus, nein, er kostet auch noch eine ganz Stange Geld: $500 Dollar soll man für das ganz neue Sitzerlebnis auf den Tisch legen. Was bekommt man dafür? Nun, der Ayur Chair soll die Lendenwirbelsäule entlasten, sieht aber vielmehr so aus, als würde er eher etwas anderes entlasten, bzw. durchlassen. Gemeint ist natürlich die Luft, die dem einen oder anderen Kollegen im Büro natürlich völlig unabsichtlich nur ab und an mal durch den Hosenboden entweicht. Die geteilte Sitzfläche lädt gerade zu der Annahme ein, dass der Stuhl eher das ungehinderte Entweichen von Luft unterstützt, als dass er die Lendenwirbelsäule entlastet. Im Test hat er anscheinend auch 8 von 10 Punkten erhalten. Welcher Test das war, weiß ich nicht. Wer gerne wissen möchte, was man mit dem Ayur Chair noch alles anstellen kann, der muss sich auf der Website des Herstellers schlau machen.

Talk ‘N Play - das Telefon für den Vogel

Von Melanie am 28. Dezember 2007 in Ausgefallenes und Tierisches abgelegt.

vogeltelefonEs gibt diese Theorie, dass Vögel ständig piepsen und zwitschern, weil sie auf der Suche nach einem Kommunikationspartner sind, was in freier Wildbahn ja auch kein Problem ist, aber bei Vögeln, die als Haustiere gehalten werden, schon eines werden kann. Damit die gefiederten Freunde nicht aus Frust verstummen, sondern ihren imaginären Artgenossen brühwarm weitererzählen können, was das verschrobene Frauchen sich jetzt schon wieder als Entertainment-Programm ausgedacht oder welche albernen Gadgets sie jetzt schon wieder angeschleppt hat, gibt es das Handy für Vögel “Talk ‘N Play”. Hierbei handelt es sich um ein interaktives Spielzeug, dessen Knöpfe beim Drücken aufleuchten und bestimmte Phrasen aktivieren, die von den Vögeln erlernt werden können - worauf die ganz sicher schon gewartet haben! Damit sich die Vögel auch nicht in ihrer Eitelkeit gekränkt fühlen, ist ein Spiegel angebracht, in dem sie sich selbst bewundern können oder aber - bei minderintelligenten Exemplaren - glauben, dass sie gar nicht mehr alleine in ihrem Vogelbauer hocken. Wem es gefällt, der kann das kleine Modell für $9.99 oder das große Modell für $11.99 bei Drs. Foster and Smith bestellen, darf sich dann aber nicht wundern, wenn der Kanarienvogel seine Termine fortan im PDA speichern oder der Wellensittich seine krakeelenden Freunde eine Etage tiefer gerne per E-Mail zu Geburtstagskörnern einladen will.

Nur noch 5 Minuten? WiFi-Wecker spendet echtes Geld wenn man verschläft

Von Oliver am 26. Dezember 2007 in Technisches abgelegt.

snuznluzMit dieser Erfindung könnte das Problem des Verschlafens gelöst werden. Kennt doch jeder: Da liegt man morgens im Bett, der Wecker klingelt und man möchte lieber noch 5 Minuten liegen bleiben. Mit einem kraftvollen Schlag auf den Schlummer-Button hält die Kiste auch erst einmal für ein paar Minuten still. Dabei ist es ja eigentlich viel besser, wenn man direkt aufsteht, denn Schlummern macht noch müder und nicht selten schläft man wieder tief und fest ein. Genau an diesem Punkt setzt das Konzept des SnuzNLuz-Weckers an: Drückt man den Schlummer-Button, verbindet sich der Wecker per Wireless-Lan mit dem eigenen Konto und beginnt damit Geld an Organisationen, die man nicht mag, zu spenden. So kostet jede verschenkte Minute im Bett Bares. Die Verbindung zur eigenen Bank wird einmalig über ein Browser-Tool eingerichtet. Zur Zeit werden 1600 Banken unterstützt. Pro Snooze werden so ab $10 aufwärts an die 6200 unterstützten Organisationen gespendet. Die Passenden kann man sich vorab auswählen. Für Langschläfer könnte das richtig teuer werden, hat aber sicher auch einen Lerneffekt. Spätestens dann, wenn das Konto leer ist. Aber auch der Umstand, dass man in der Zeit, in der man wieder einschläft, seine Feinde fnanziell unterstützt, sollte schnell zu einer Besserung des Aufstehverhaltens führen. So könnte ein Metzger an Peta spenden, ein SPD-Anhänger an die CDU oder ein Pazifist an die amerikanische NRA. Den SnuzNLuz-WiFi-Wecker gibt es bei ThinkGeek für $39,99 Dollar. Mit Deutschen Banken wird er wohl noch? nicht funktionieren, aber vielleicht ist er mal ein Denkanstoß für einen europäischen Gadget-Hersteller.

Urban Collectables: Das ist die Wirklichkeit

Von Oliver am 26. Dezember 2007 in Spielerisches abgelegt.

Urban CollectablesWeihnachten ist gelaufen und viele Kids haben die Geschenke schon wieder über. Wenn unter dem Weihnachtsbaum mal wieder die üblichen Modellautos gelegen haben, dann wird das den Kids wohl nicht mehr als ein eher gelangweiltes “Toll!” entlockt haben. Mit diesen Urban Collecatbles hätte man aber einen echten Unterschied machen können, denn sowas haben die Kleinen sicher noch nicht in den Händen gehalten. Außerdem sind diese Karren auch viel näher an der Realität, als ein Ferrari F40, den sich die Pampersrocker in Zukunft wahrscheinlich sowieso nicht kaufen können. Es gibt drei Modelle aus der Urban Collecatbles-Serie: Den ausgebrannten Van, der Opfer eines Versicherungsbetrugs wurde. Dann den Jeep, der mit einer Benzinbombe ins Nirvana befördert wurde, und den 3-Türer, der geklaut und zu Schrott gefahren wurde. Jedes einzelne Modell wird von Hand in Brand gesteckt und so zu einem wahren Kunstwerk veredelt. Die Modelle gibt es schon ab $49,95 Dollar. Wer ein Stück dieses Urban Lifestyle haben möchte, der kann sich die Modelle im Chinnychinchin Shop bestellen.